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Unterstützende (supportive) Tumortherapie zur Stärkung des Immunsystems bei Krebserkrankungen

Behandlung von therapiebedingten Nebenwirkungen und Stärkung des Immunsystems

Nicht nur die Krebserkrankung selbst, sondern auch die erforderlichen Behandlungen (Operation, Bestrahlung, Chemo- und zielgerichtete Immuntherapie) beeinträchtigen die Lebensqualität der Erkrankten oft sehr. Viele Krebspatienten sind in ihrem Alltag erheblich eingeschränkt.

Häufige Beschwerden als Folge der Krebserkrankung und der Therapie

  • Fatigue-Syndrom mit Leistungsminderung, Schwäche und Müdigkeit
  • Chronische Schmerzen
  • Magen-Darm-Probleme wie chronische Übelkeit, Appetitlosigkeit und Verdauungsstörungen
  • Medikamentennebenwirkungen, z. B. Polyneuropathie oder Hand-Fuß-Syndrom
  • Häufige Infekte durch Viren und Bakterien (z. B. Erkältung), die u. a. durch ein geschwächtes Immunsystem bedingt sind
  • Mangelernährung

Daneben können auch andere körperliche und seelische Beschwerden im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung und der Krebsbehandlung auftreten.

Die therapeutische Wirkung der Komplementärmedizin

Als eine der größten komplementärmedizinischen Kliniken Deutschlands setzen wir im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) bei der unterstützenden (supportiven) Behandlung von Krebserkrankungen ein modernes integratives Behandlungskonzept ein. Wir haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Krebspatienten medizinisch umfassend zu behandeln, indem wir evidenzbasierte schulmedizinische Therapien mit anerkannten komplementären Behandlungsverfahren kombinieren.

Die zusätzliche therapeutische Wirkung der Komplementärmedizin beruht auf einer Aktivierung der körpereigenen Regulation und einer Stärkung der Abwehrkräfte. Belastende Krankheitssymptome können gelindert werden.

Maßnahmen aus der Komplementärmedizin wie Naturheilverfahren und Homöopathie stellen eine sinnvolle Therapieergänzung zur Schulmedizin dar. Sie wirken therapieunterstützend und tragen dazu bei

  • Nebenwirkungen von Chemotherapie, zielgerichteten Immuntherapien und Bestrahlungen (z. B Schmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden) zu lindern
  • Ernährungsstörungen wie Fehl- und Mangelernährung auszugleichen
  • Fatigue und körperliche Leistungsminderung zu bessern
  • das Immunsystem des Körpers zu stärken
  • und die Lebensqualität positiv zu beeinflussen

Unser Ziel ist es auch, die Wirksamkeit einer etablierten Tumortherapie zu unterstützen. Selbstverständlich achten wir dabei darauf, dass unsere Therapiemaßnahmen nicht in negativer Wechselwirkung mit der bestehenden onkologischen Therapie stehen.

    Unterstützende Tumortherapie, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse

    Damit wir die unterstützende Tumortherapie optimal auf die Bedürfnisse unserer Patienten abstimmen können, untersuchen wir sie zu Beginn ihres Aufenthalts sorgfältig. Mithilfe von Laboruntersuchungen können wir z. B. Entzündungswerte und die Funktion verschiedener innerer Organe überprüfen, eine Blutarmut feststellen oder Mangelzustände erkennen. Bei der Ultraschalluntersuchung sehen wir, ob Auffälligkeiten oder Veränderungen an inneren Organen vorliegen.


    Supportive Tumortherapie im Krankenhaus für Naturheilweisen

    In der unterstützenden Tumorbehandlung setzen wir die folgenden komplementärmedizinischen Maßnahmen ergänzend zur Schulmedizin ein:

    • Moderate Ganzkörperhyperthermie: Aktivierung des Immunsystems, Förderung regenerativer Prozesse
    • Lokoregionale Tiefenhyperthermie
    • Physikalische Therapie: Schmerzlinderung, Veränderung der Schmerzwahrnehmung, Erhalt/Verbesserung der Mobilität, Kräftigung
    • Phytotherapie: Immunmodulation und Unterstützung der körpereigenen Abwehr mit Mistelextrakten, schmerzlindernde Zubereitungen aus Heilpflanzen, Schleimhautschutz, Stimmungsaufhellung
    • Ernährungstherapie: Gezielte Ernährungskonzepte bei Fehl- und Mangelernährung, basenbetonte Ernährung mit einem hohen Gehalt an Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen
    • Bewegungstherapie
    • Orthomolekulare Therapie: Antioxidativ wirksame Mikronährstoffe zur Neutralisation aggressiver Sauerstoffradikale
    • Schmerzbehandlung: z. B. Schröpfkopftherapie, Neuraltherapie (gezielte Infiltrationsbehandlung zur akuten Linderung von Schmerzen)
    • Homöopathie: Behandlung mit Konstitutionsmitteln und Organ-/Funktionsmitteln
    • Ordnungstherapie: z. B. Kunsttherapie, Entspannungsverfahren: Unterstützung bei der Krankheitsbewältigung und gesundheitsfördernden Lebensführung
    • Naturheilkundliche Pflegeanwendungen: Schmerzlindernde Wickel und Auflagen, Aromapflege, rhythmische Einreibungen