Hauterkrankungen behandeln in München
Stationäre & integrative Behandlung im KfN
Anhaltender Juckreiz, brennende oder schmerzende Haut, sichtbare Entzündungen, Schuppung oder wiederkehrende Quaddeln können den Alltag stark beeinträchtigen. Viele von Hauterkrankungen Betroffene haben bereits verschiedene Cremes, Medikamente und Arzttermine hinter sich, ohne dass sich die Beschwerden dauerhaft stabilisieren.
Das Krankenhaus für Naturheilweisen München (KfN) bietet eine stationäre, ärztlich geleitete integrative Behandlung, bei der wir unterschiedliche Therapiebausteine individuell kombinieren. Als größtes integratives Klinikum Deutschlands verbinden wir Schulmedizin mit anerkannter Naturheilkunde. Gerade bei chronischen Hauterkrankungen mit schubweisem oder wechselndem Verlauf ist ein abgestimmtes, multimodales Vorgehen oft entscheidend. Der stationäre Aufenthalt ist dabei in der Regel eine Kassenleistung.


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Häufige Beschwerden bei chronischen Hautkrankheiten
Chronische Hauterkrankungen zeigen sich häufig durch sichtbare Hautveränderungen. Medizinisch werden diese als Effloreszenzen bezeichnet: Ihr Aussehen kann je nach Erkrankung variieren und sich im Verlauf verändern. Für Betroffene stehen jedoch oft nicht nur die sichtbaren Befunde, sondern vor allem die Begleitsymptome im Vordergrund.
Neben den Hautveränderungen berichten viele Patienten über starken Juckreiz, Brennen oder Schmerzen. Häufig kommen Schlafprobleme hinzu, die die Belastbarkeit im Alltag zusätzlich reduzieren.
Auch die psychische Belastung ist bei sichtbaren Hautbefunden häufig: Verunsicherung, Scham oder sozialer Rückzug können den Leidensdruck verstärken. Stress kann wiederum Schübe begünstigen. Diese Zusammenhänge berücksichtigen wir im KfN München im Rahmen eines integrativen, multimodalen Behandlungskonzepts.
Häufige Hautveränderungen (Effloreszenzen):
- Pusteln (Eiterknötchen)
- Papeln (kleine Knötchen)
- Rötungen und Schuppung
- Quaddeln (Urtica)
- Schwellungen von Haut oder Schleimhäuten
Typische Begleitsymptome:
- Haut:
Juckreiz, Brennen, Spannungsgefühl, teils Schmerzen - Schlaf:
Ein- und Durchschlafstörungen (z. B. durch Juckreiz) - Psyche:
Verunsicherung, Rückzug, erhöhte Stressbelastung - Alltag:
Erschöpfung, eingeschränkte Lebensqualität
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Hauterkrankungen
Integrative Behandlung im KfN
Welche Hautkrankheiten behandeln wir im KfN besonders häufig?
Welche Diagnose im Vordergrund steht und welche Therapiebausteine für Sie geeignet sind, klären wir nach Anamnese und Untersuchung unter Berücksichtigung von Verträglichkeit, möglichen Wechselwirkungen und Ihren Zielen.
Im KfN behandeln wir ein breites Spektrum an Hauterkrankungen:
Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Typisch sind trockene, gerötete, schuppende Ekzeme und häufig starker Juckreiz; in fortgeschrittenen Stadien kann die Haut an betroffenen Stellen verdicken. Die Erkrankung beginnt oft im Kindesalter, verläuft meist schubweise und bessert sich bei manchen im Jugendalter – andere bleiben auch als Erwachsene betroffen.
Psoriasis tritt häufig erstmals im jungen Erwachsenenalter auf und verläuft meist schubweise. Typisch sind gerötete, stark schuppende, oft juckende Hautveränderungen – häufig an Ellenbogen, Knien oder der Kopfhaut. Neben der Haut können auch Nägel und – bei manchen Betroffenen – Gelenke beteiligt sein (Hinweis: Psoriasis-Arthritis). Das ist besonders relevant, wenn zusätzlich Gelenkbeschwerden bestehen.
Schübe können durch unterschiedliche Faktoren begünstigt werden, z. B.:
- mechanische Reizung der Haut
- bestimmte Medikamente
- Allergene
- hormonelle Veränderungen
- Stoffwechselstörungen
- klimatische Bedingungen
- Stress
Urtikaria entsteht durch die Aktivierung von Mastzellen. Diese setzen Histamin frei – dadurch entstehen Quaddeln und häufig starker Juckreiz. Teilweise kommt es auch zu Schwellungen der Haut oder Schleimhäute.
Man unterscheidet verschiedene Formen:
- Spontane Urtikaria ohne klaren Auslöser
- Induzierbare Urtikaria, z. B. durch Kälte, Wärme, Druck oder Licht
- Mischformen
Akut oder chronisch?
Akute Urtikaria: dauert maximal 6 Wochen
Chronische Urtikaria: besteht länger als 6 Wochen
Schulmedizin und Naturheilkunde – vereint im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN)
Die Haut ist unser größtes Organ und steht ständig im Kontakt mit der Außenwelt. Gleichzeitig reagiert sie auf innere Faktoren, etwa Immunsystem, Stoffwechsel, hormonelle Veränderungen oder Stress. Chronische Hautkrankheiten verlaufen deshalb häufig schubweise: Es gibt Phasen, in denen die Symptome aufflammen, und Zeiten, in denen sie ruhiger sind.
Die medizinische Behandlung chronischer Hauterkrankungen hat das Ziel, akute Beschwerden zu kontrollieren und entzündliche Prozesse dauerhaft zu stabilisieren. Je nach Erkrankung und Schweregrad kommen dabei äußerliche (topische) und/oder systemische Therapien in Frage. Grundlage ist eine strukturierte ärztliche Einschätzung und eine leitlinienorientierte Behandlung, die oft aus mehreren Bausteinen besteht.
Naturheilkundliche Verfahren ergänzen diesen Ansatz, indem sie die körpereigene Regulation unterstützen und die Lebensqualität stärken, zum Beispiel über entzündungshemmende, stabilisierende und regulierende Maßnahmen. Auch Bereiche wie Schlaf, Stressregulation und Erholung können davon profitieren.
Bausteine der Behandlung:
- medizinische Therapie
(je nach Diagnose und Schweregrad) - konsequente Basispflege
zur Stabilisierung der Hautbarriere - Trigger-Management
(Auslöser erkennen und reduzieren) - Begleittherapien
(z. B. Ernährung, Stressregulation, physikalische Verfahren) - Hilfe zur Selbsthilfe
– damit Sie zu Hause besser steuern können, was Ihnen guttut
Multimodale Therapie: So kann eine Therapie bei Hautkrankheit im KfN aufgebaut sein
Das KfN setzt bei der Behandlung von Hautkrankheiten ein breites Spektrum bewährter Therapiebausteine ein. Welche naturheilkundlichen Bausteine sinnvoll sind, besprechen wir gemeinsam auf Basis Ihrer Beschwerden und Ihres Verlaufs.

Ernährungstherapie (integrativ, alltagstauglich)
Ernährung kann Hautreaktionen beeinflussen. Wir prüfen individuell passende Ansätze, z. B. therapeutisches Fasten unter ärztlicher Begleitung, histaminarme Ernährung bei entsprechender Konstellation oder Berücksichtigung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Moderate Ganzkörperhyperthermie (bei ausgewählten Indikationen)
Diese Therapie arbeitet mit gezielten Wärmereizen. Sie kann die körpereigene Regulation unterstützen. Einsatz und Intensität legen wir ärztlich fest.

Physikalische Therapie (unterstützend)
Hydrotherapie oder manuelle Anwendungen können entspannend wirken und die Regulation unterstützen. Sie ergänzen die medizinische Behandlung.

Phytotherapie (Heilpflanzen) – unterstützend
Pflanzliche Wirkstoffe können entzündungshemmend oder juckreizlindernd wirken. Auswahl und Dosierung erfolgen individuell und unter ärztlicher Begleitung.

Ordnungstherapie: Hilfe zur Selbsthilfe (langfristig entscheidend)
Wir vermitteln Strategien für den Alltag: Stressregulation, besserer Schlaf und den Umgang mit ersten Schubsignalen. Ziel ist es, Ihre Selbstwirksamkeit zu stärken.

Naturheilkundliche Pflegeanwendungen / Aromapflege
Umschläge oder Einreibungen können die Haut beruhigen und das Wohlbefinden fördern. Sie werden ergänzend eingesetzt.
Hilfe zur Selbsthilfe bei Hautkrankheiten
Ein wichtiger Teil der Behandlung ist Ihre aktive Mitarbeit. Chronische Hautkrankheiten sind mehr als Symptome. Wer lernt, die eigenen Auslöser zu erkennen und im Alltag gegenzusteuern, kann den Verlauf positiv beeinflussen.
Ziel ist es, dass Sie Ihre Erkrankung besser verstehen und im Alltag sicher damit umgehen können , damit Schübe seltener, milder und besser beherrschbar werden.
Wie gelingt das?
- Entspannungstechniken zur Stressreduktion
- individuelle Ernährungsstrategien
- konkrete Anleitung zur Hautpflege im Alltag
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Hautkrankheiten behandeln: Ihre Spezialisten im KfN
Die Behandlung von Hautkrankheiten im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden schulmedizinische Kompetenz mit Erfahrung in Naturheilverfahren. Wir behandeln Patienten mit chronischen Hauterkrankungen im Rahmen einer integrativen Behandlung. Ein Schwerpunkt liegt auf Neurodermitis, Psoriasis und chronischer Urtikaria. Unser Ziel ist es, Hautkrankheiten behandeln zu können, indem wir schulmedizinische und naturheilkundliche Verfahren sinnvoll verbinden. Dabei stehen die Linderung von Beschwerden, die Stabilisierung des Verlaufs und Ihre Lebensqualität im Mittelpunkt.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
FAQ: Hautkrankheiten behandeln im KfN München

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Kontaktieren Sie uns gerne
Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung (gesetzlich und privat). Für die Aufnahme sind gewisse medizinische und formelle Voraussetzungen nötig, die Sie auf unserer Seite zum Ablauf finden.
Häufig behandeln wir Neurodermitis (atopisches Ekzem), Psoriasis/Schuppenflechte und chronische Urtikaria. Welche Diagnose im Vordergrund steht und welche Bausteine sinnvoll sind, wird ärztlich individuell geprüft.
Chronische Hautkrankheiten sind in der Regel langfristige Erkrankungen. Ziel der Behandlung ist eine bestmögliche Kontrolle der Beschwerden, weniger Schübe und eine bessere Lebensqualität.
Eine konsequente Basispflege, das Erkennen und Reduzieren persönlicher Trigger sowie Stress- und Schlafmanagement sind oft entscheidend. Im KfN unterstützen wir Sie mit „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit Sie alltagstaugliche Strategien für zu Hause mitnehmen.
Für eine stationäre Aufnahme müssen medizinische und formelle Voraussetzungen erfüllt werden. Sie sollten einen hohen Leidensdruck vorweisen können und ambulant austherapiert sein. Genaueres dazu finden Sie hier.
Ihr nächster Schritt
Nehmen Sie über unser Anmeldesystem medflex Kontakt auf. Wir klären, ob eine stationäre Behandlung im KfN in München sinnvoll ist und welche Voraussetzungen erfüllt sein sollten.





