Neuralgie-Behandlung in München
Integrative Behandlung bei Nervenschmerzen
Neuralgien bzw. Nervenschmerzen zählen zu den häufigsten chronischen Beschwerden und ihre Behandlung stellt Betroffene oft vor große Herausforderungen. Ob Trigeminusneuralgie, Interkostalneuralgie, Post-Zoster-Neuralgie oder ausstrahlende Schmerzen im Rücken und Bein: Viele Patienten haben bereits zahlreiche Behandlungsversuche hinter sich, ohne dass eine dauerhafte Besserung eingetreten ist.
Das Krankenhaus für Naturheilweisen München (KfN) bietet seit mehr als 140 Jahren einen integrativen Ansatz, der moderne Schulmedizin und bewährte Naturheilverfahren miteinander verbindet. Die stationäre Neuralgie-Behandlung erfolgt in der Regel als Kassenleistung in Form eines ganzheitlichen Konzepts, bei dem unser Ärzteteam die passenden Therapiebausteine individuell zusammenstellt. Ziel ist es, Schmerzen zu lindern und Ihre Lebensqualität spürbar zu verbessern.

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Was ist eine Neuralgie?
Eine Neuralgie beschreibt starke Schmerzen, die entlang eines Nervs verlaufen. Sie treten meist plötzlich auf, kommen in kurzen Anfällen und werden von Betroffenen häufig als stechend, brennend oder wie elektrische Impulse empfunden. Die Schmerzattacken dauern oft nur Sekunden oder Minuten, können jedoch sehr häufig auftreten und den Alltag erheblich beeinträchtigen. Typisch: Sie setzen ohne Vorwarnung ein.
Neuralgien gehören zu den neuropathischen Schmerzen. Der Schmerz entsteht direkt im Nervensystem – ein Nerv ist gereizt, geschädigt oder in seiner Funktion gestört. Das unterscheidet sie von klassischen Schmerzen, die etwa durch Entzündungen oder Verletzungen im Gewebe entstehen. Neuropathische Schmerzen wie Neuralgien unterscheiden sich deutlich von muskulären oder entzündlichen Beschwerden. Sie verlaufen meist klar entlang eines Nervs und treten oft einseitig auf.
Schätzungen zufolge sind etwa 5 bis 10 Prozent der Menschen im Laufe ihres Lebens betroffen – das zeigt, wie wichtig eine strukturierte und gezielte Behandlung ist.
Nervenschmerzen werden im KfN als Kassenleistung behandelt – im Rahmen unserer stationären Behandlung. Die Therapie erfolgt nach individueller ärztlicher Einschätzung und Befundsichtung.
Typische Schmerzmerkmale & Symptome bei Neuralgie
- Blitzartig einschießende Schmerzattacken
- Stechend, brennend oder elektrisierend
- Meist einseitig und klar einem Nerv zuordenbar
- Sekunden bis Minuten andauernd
- Wiederkehrend – oft mehrmals täglich
Typische Triggerfaktoren
- Leichte Berührungen der Haut
- Kauen, Sprechen, Schlucken
- Kälte oder Zugluft
- Bestimmte Bewegungen oder Körperhaltungen
Welche Neuralgie-Ursache liegt zugrunde?
Die Ursache liegt meist in einer Reizung oder Schädigung eines Nervs. Dabei kommen unterschiedliche Faktoren infrage – mechanische Einflüsse, Stoffwechselerkrankungen oder Entzündungen.
Gerade bei Schmerzen im Rücken oder Bein spielen mechanische Ursachen oft eine zentrale Rolle. Wird eine Nervenwurzel eingeengt, entstehen typische ausstrahlende Beschwerden.
Zu den häufigsten Ursachen gehören:
- Druck auf einen Nerv – zum Beispiel durch einen Bandscheibenvorfall
- Verletzungen oder Operationen
- Chronische Erkrankungen wie Diabetes
- Entzündliche Prozesse im Nervengewebe, z. B. Post-Zoster-Neuralgie
- Gefäßveränderungen mit Druck auf Nerven
- Altersbedingte Veränderungen
Wo treten Nervenschmerzen auf?
Nervenschmerzen treten häufig im Rücken, im Bein oder im Bereich der Rippen auf. In diesen Regionen verlaufen viele Nervenbahnen, die empfindlich auf Reize reagieren.
Typisch sind Schmerzen, die vom unteren Rücken ins Bein ausstrahlen – bekannt zum Beispiel bei Ischiasbeschwerden. Häufig ist eine gereizte Nervenwurzel die Ursache, etwa durch einen Bandscheibenvorfall.
Bei einer Interkostalneuralgie verlaufen die Schmerzen entlang der Rippen. Sie verstärken sich oft beim Atmen, Husten oder bei Drehbewegungen des Oberkörpers.
Die Schmerzen werden häufig als stechend oder gürtelförmig beschrieben und können den Alltag deutlich einschränken. Eine gezielte Behandlung hilft, Beschwerden besser zu kontrollieren und Auslöser zu reduzieren.
Schulmedizin und Naturheilkunde bei Neuralgie – vereint im KfN
Die schulmedizinische Behandlung von Nervenschmerzen zielt auf die Kontrolle akuter Beschwerden und die Reduktion der Schmerzintensität. Je nach Ursache und Schweregrad kommen Antikonvulsiva wie Gabapentin oder Carbamazepin, bestimmte Antidepressiva zur Beeinflussung der Schmerzverarbeitung oder lokal wirkende Mittel wie Lidocain-Pflaster zum Einsatz.
Die Naturheilkunde ergänzt diesen Ansatz auf zwei Ebenen: Sie unterstützt das Nervensystem dabei, wieder ins Gleichgewicht zu finden und verbessert die Lebensqualität durch gezielte regulierende und stärkende Verfahren. Ziel ist es, Schmerzattacken seltener und milder zu machen und die Abhängigkeit von medikamentösen Dauertherapien schrittweise zu reduzieren.
Ein multimodaler Ansatz ist besonders wichtig, wenn Schmerzen länger bestehen. Die Behandlung von chronischen Schmerzen zeigt, dass die Kombination mehrerer Verfahren oft hilfreicher ist als eine einzelne Maßnahme. Im KfN erstellen wir für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan im Rahmen unseres ganzheitlichen Behandlungskonzepts. Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung für gesetzlich und privat Versicherte.
Mögliche Therapiebausteine: Wie kann man Neuralgien naturheilkundlich behandeln?
Das KfN setzt bei der Neuralgie Behandlung ein breites Spektrum bewährter Naturheilverfahren ein. Die Therapie basiert auf klar strukturierten Bausteinen, die individuell kombiniert werden. Jeder Bereich erfüllt dabei eine spezifische Funktion im Gesamtbehandlungsplan.
Welche Bausteine für Sie infrage kommen, entscheidet unser Ärzteteam auf Basis Ihrer individuellen Befundlage:

Physikalische Therapie
Krankengymnastik auf neurophysiologischer Grundlage, Elektrotherapie, Reflexzonenbehandlung und individuelles Koordinations- und Gleichgewichtstraining.

Ernährungstherapie
Arachidonsäurearme Kost und weitere entzündungshemmende Ernährungsstrategien zur Unterstützung des Heilungsprozesses.

Phytotherapie
Antientzündlich wirksame, immunmodulierende oder schmerzlindernde Zubereitungen aus Heilpflanzen.

Neuraltherapie
Triggerpunkt-Behandlung und Segmenttherapie zur gezielten Schmerzlinderung und Regulation.

Hydrotherapie
Kneippsche Anwendungen zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte und Stärkung der Regulation.

Ordnungstherapie
Praktische Anleitung zur gesundheitsfördernden Lebensführung durch Entspannungsverfahren, Bewegungstherapie und Ernährungsberatung.

Naturheilkundliche Pflegeanwendungen
Schmerz- und krampflösende Wickel und Auflagen, Aromapflege sowie rhythmische Einreibungen.
Wir setzen naturheilkundliche Verfahren als Therapiebausteine innerhalb unseres Behandlungskonzepts ein, individuell kombiniert mit schulmedizinischen Maßnahmen, abgestimmt auf Ihre Beschwerden. Die Auswahl trifft unser Ärzteteam.
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Ihre Experten für Nervenschmerzen im KfN
Die Neuralgie Behandlung im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam unter der Leitung von Chefarzt Robert Schmidt. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden schulmedizinische Kompetenz mit Erfahrung in Naturheilverfahren. Bei Bedarf erfolgt die Behandlung interdisziplinär in Zusammenarbeit mit weiteren Fachrichtungen.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
Eine Neuralgie ist ein Schmerz, der direkt im Nervensystem entsteht – durch Reizung oder Schädigung eines Nervs. Anders als muskuläre oder entzündliche Schmerzen verläuft er entlang eines bestimmten Nervs, tritt meist anfallsartig auf und wird als stechend, brennend oder elektrisch empfunden.
Wir behandeln ein breites Spektrum: z. B. Trigeminusneuralgie, Interkostalneuralgie, Post-Zoster-Neuralgie, Ischiasbeschwerden und weitere neuropathische Schmerzsyndrome – stets im Rahmen einer umfassenden internistisch-naturheilkundlichen Komplexbehandlung.
Ja. Das KfN ist eines von nur wenigen integrativen Krankenhäusern in Deutschland, das internistisch-naturheilkundliche Behandlungen als Kassenleistung der gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen anbieten darf. Zuzahlungen gelten wie bei jedem stationären Krankenhausaufenthalt.
Nehmen Sie zunächst telefonisch oder über unser Online-Formular Kontakt auf. Unser Team klärt die Voraussetzungen, bespricht notwendige Vorbefunde und koordiniert den weiteren Ablauf. Für die stationäre Aufnahme benötigen Sie eine Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes. Patienten sollten bereits ambulant austherapiert sein.
Naturheilkundliche Verfahren können die Häufigkeit und Intensität von Schmerzattacken reduzieren, das Nervensystem regulieren und die Lebensqualität deutlich verbessern. Im KfN setzen wir sie nicht als Ersatz, sondern als sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Therapie ein – auf Basis langjähriger klinischer Erfahrung und individueller Befundlage.
Ein stationärer Aufenthalt im KfN ist besonders dann sinnvoll, wenn Nervenschmerzen chronisch geworden sind, bisherige ambulante Behandlungen keine ausreichende Verbesserung gebracht haben oder mehrere Beschwerden zusammenkommen. Typische Indikationen sind therapieresistente Neuralgien, komplexe Schmerzsyndrome oder Nervenschmerzen mit erheblicher Alltagseinschränkung.
Eine vollständige Beseitigung der Beschwerden ist nicht in jedem Fall möglich – das hängt stark von der Ursache ab. Unser Ziel ist es, Schmerzattacken seltener und milder zu machen, Ihre Belastbarkeit zu verbessern und Ihnen Strategien an die Hand zu geben, um besser mit den Beschwerden umzugehen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie seit Langem mit Nervenschmerzen leben und das Gefühl haben, dass bisherige Behandlungen nicht ausreichend geholfen haben, dann ist das KfN in München vielleicht der richtige nächste Schritt. Wir nehmen uns Zeit für Sie, für Ihre Krankengeschichte und für eine Therapie, die zu Ihnen als Mensch passt.






