Hyperthermie in München
Moderate Ganzkörperhyperthermie im KfN
Viele Patienten mit chronischen Erkrankungen haben bereits verschiedene Therapien ausprobiert – oft ohne dauerhaften Erfolg. Wenn schulmedizinische Behandlungen allein nicht ausreichen, kann ein integrativer Ansatz sinnvoll sein.
Im Krankenhaus für Naturheilweisen München (KfN) setzen wir die Hyperthermie als Therapiebaustein innerhalb unserer integrativen Behandlung ein. Als größtes integratives Klinikum Deutschlands verbinden wir Schulmedizin mit anerkannter Naturheilkunde – individuell abgestimmt auf Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Therapieziele. Der stationäre Aufenthalt im Krankenhaus für Naturheilweisen München ist in der Regel eine Kassenleistung. Wir behandeln Sie im Rahmen eines integrativen Behandlungsplans – unser Ärzteteam stellt die passenden Therapiebausteine individuell für Sie zusammen.

Schnellwahl – welches Thema interessiert Sie?
Was ist Hyperthermie und wie setzen wir sie im KfN ein?
Hyperthermie bezeichnet die gezielte Erwärmung des Körpers, um fieberähnliche physiologische Reaktionen auszulösen. Diese Reaktionen können Regulationsvorgänge aktivieren, die Durchblutung verbessern, Entzündungsprozesse beeinflussen und das Immunsystem unterstützen. Im KfN setzen wir die moderate Ganzkörperhyperthermie ein – kontrolliert, sicher und immer unter medizinischer Überwachung. Blutdruck, Temperatur und Herzfrequenz des Patienten werden dabei kontinuierlich überwacht.
Wir verbinden leitliniengerechte Verfahren der Inneren Medizin mit anerkannter Naturheilkunde. Die Hyperthermie ist dabei ein ergänzender Therapiebaustein, der helfen kann, Beschwerden zu reduzieren und andere Therapien zu unterstützen. Gerade bei chronischen oder komplexen Erkrankungen kann diese Kombination sinnvoll sein.

Haben Sie weitere Fragen zur Hyperthermie?
YouTube-Video
Hyperthermie im KfN
Ganzkörperhyperthermie zur Behandlung chronischer und akuter Erkrankungen
Moderate Ganzkörperhyperthermie im KfN – die zwei Verfahren
Im KfN setzen wir zwei bewährte Formen der moderaten Ganzkörperhyperthermie ein. Bei beiden wird die Körpertemperatur schrittweise auf 38,5 °C bis maximal 40,5 °C angehoben (Erwärmungsphase), für eine definierte Zeit auf diesem Niveau gehalten (Hitzestauphase) und anschließend kontrolliert wieder normalisiert (Entlastungsphase mit Nachschwitzen).

Infrarot-Ganzkörperhyperthermie (Heckelbett)
Die Erwärmung erfolgt in einer speziellen Kabine durch wassergefiltertes Infrarot-A-Licht. Das Heckelbett ermöglicht eine gleichmäßige, gut steuerbare Wärmezufuhr. Blutdruck, Körpertemperatur und Herzfrequenz werden während der gesamten Behandlung kontinuierlich überwacht.

Überwärmungsbad nach Schlenz
Beim Überwärmungsbad nach Schlenz erfolgt die Erwärmung im Warmwasserbad. Das Verfahren geht auf Maria Schlenz zurück und ist ein klassisches naturheilkundliches Anwendungsverfahren. Auch hier werden alle Vitalwerte engmaschig kontrolliert.
Das KfN hat die größte Abteilung für Ganzkörperhyperthermie im deutschsprachigen Raum. Welches Verfahren für Sie geeignet ist, entscheiden wir individuell im Rahmen der Therapieplanung.
Vorab wird ärztlich geprüft, ob Erkrankungen vorliegen, die eine Hyperthermie-Behandlung ausschließen – z. B. fortgeschrittene Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder akute Infekte.
Mögliche Effekte der Hyperthermie
Die fieberähnlichen physiologischen Wirkungen der Temperaturerhöhung im Körper beeinflussen sehr unterschiedliche körpereigene Regulations- und Selbstheilungsprozesse.
- Muskelentspannung
- Schmerzlinderung
- Förderung der Durchblutung der kleinsten Blutgefäße (Mikrozirkulation) und damit Verbesserung der Sauerstoffversorgung des Gewebes
- Beschleunigung von Stoffwechselabläufen und verbesserte Durchlässigkeit der Zellwand für Nährstoffe, Sauerstoff und Stoffwechselabbauprodukte
- Förderung der Abheilung subakuter und chronischer Entzündungsprozesse
- Beeinflussung der körpereigenen Immunabwehr
- Hemmung der Vermehrung von Mikroorganismen, Viren und bösartigen Zellen
Für welche Beschwerden setzen wir Hyperthermie ein?
Die moderate Ganzkörperhyperthermie kann die schulmedizinische Therapie bei einer Reihe von Erkrankungen unterstützen. Mögliche Einsatzbereiche sind:

Subakute und chronische Entzündungen
(z. B. bei rheumatischen Erkrankungen, Lungen- und Atemwegserkrankungen, chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen)

Nicht-entzündliche Erkrankungen des Verdauungstrakts
(z. B. Reizdarm, Reizmagen)

Entzündliche und/oder allergische Hauterkrankungen
(z. B. Neurodermitis, Psoriasis, Urtikaria)

Rekonvaleszenz & Supportive Tumortherapie
Rekonvaleszenzstörungen nach Infektionen sowie die supportive Tumortherapie
Jeder Patient erhält bei uns einen individuellen Therapieplan. Welche Maßnahmen wir einsetzen und wie wir die Hyperthermie einbetten, stimmen wir auf Ihre Beschwerden, Vorerkrankungen und Therapieziele ab.
Die Hyperthermie wird im KfN als Therapiebaustein innerhalb des individuellen Behandlungsplans eingesetzt. Die Therapieplanung erfolgt patientenspezifisch durch unser Ärzteteam.
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Ihre Experten für Hyperthermie im KfN
Die Hyperthermie-Behandlung wird bei uns unter der Leitung erfahrener Fachärzte durchgeführt. Unser Ärzteteam verfügt über vertiefte Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren und langjährige Erfahrung, auch bei onkologischen Erkrankungen und chronischen Beschwerden. Wir klären gemeinsam mit Ihnen, ob und wie die Hyperthermie sinnvoll in Ihren individuellen Therapieplan eingebettet werden kann.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
Häufig gestellte Fragen zur Hyperthermie

Nicht die passende Antwort gefunden?
Kontaktieren Sie uns gerne
Hyperthermie ist die gezielte Erhöhung der Körperkerntemperatur in den fieberähnlichen Bereich (etwa 38,5 – 40,5 Grad), um körpereigene Regulationsprozesse anzuregen. Wir setzen sie als Therapiebaustein innerhalb unserer integrativen Behandlung ein – vor allem bei chronischen Entzündungen, Schmerzen und in der Supportiven Tumortherapie.
Wir setzen ausschließlich die moderate Ganzkörperhyperthermie ein – entweder als Infrarot-Ganzkörperhyperthermie im Heckelbett oder als Überwärmungsbad nach Schlenz. Welches Verfahren sinnvoll ist, entscheiden wir individuell.
Die Körpertemperatur wird schrittweise angehoben, für eine definierte Zeit gehalten und anschließend kontrolliert normalisiert. Puls, Blutdruck und Temperatur werden durchgehend überwacht. Im Anschluss folgt eine Nachruhe- und Erholungsphase.
Die moderate Ganzkörperhyperthermie gilt bei fachgerechter Durchführung als gut verträglich. Mögliche vorübergehende Reaktionen sind Müdigkeit oder Erschöpfung. Bei bestimmten Vorerkrankungen ist die Behandlung nicht geeignet. Eine ärztliche Abklärung ist daher immer Voraussetzung.
Der stationäre Aufenthalt im KfN ist in der Regel eine Kassenleistung für gesetzlich und privat Versicherte. Hier finden Sie mehr Infos zu den Voraussetzungen.
Nehmen Sie telefonisch oder über unser Online-Formular Kontakt auf. Wir klären gemeinsam, ob die Hyperthermie ein sinnvoller Bestandteil Ihrer Behandlung sein kann, und besprechen die nächsten Schritte.
Ihr nächster Schritt
Eine rein schulmedizinische Behandlung allein hat bisher noch nicht den gewünschten Erfolg gebracht? Gerade bei chronischen Erkrankungen können naturheilkundliche Behandlungsstrategien die Lebensqualität deutlich verbessern. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!







