Nebenwirkungen der Krebstherapie lindern
Fatigue, Schwäche, Übelkeit und Co. integrativ behandeln
Nebenwirkungen während und nach einer Krebsbehandlung können den Alltag stark belasten. Viele Patienten berichten über anhaltende Erschöpfung, Schlafprobleme, Schmerzen oder körperliche Schwäche durch eine Chemotherapie oder Bestrahlung. Zudem kann eine Krebserkrankung auch unabhängig von belastenden Therapien zu einer anhaltenden Erschöpfungssymtomatik führen (Cancer-Related Fatigue). Auch dann, wenn die eigentliche Krebserkrankung überwunden ist.
Im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München verbinden wir als integratives Klinikum die Innere Medizin mit anerkannter Naturheilkunde. Unser Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Ihre Belastbarkeit zu stabilisieren und Ihre Lebensqualität zu verbessern. Dabei bieten wir eine supportive Therapie, die gezielt auf die Unterstützung des Körpers während und nach einer Krebserkrankung und/oder -behandlung ausgerichtet ist. Dafür entwickeln wir auch in Abstimmung mit Ihrem behandelnden Arzt ein strukturiertes Behandlungskonzept, das auf Sie persönlich abgestimmt ist.

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Krebsbedingte Beschwerden & Nebenwirkungen der Krebstherapie
Mögliche Nebenwirkungen der Therapie und Symptome der Krebserkrankung sind körperliche und psychische Beschwerden, die während oder nach der Erkrankung selbst oder während oder nach Therapien wie Chemotherapie, Immuntherapie oder Bestrahlung auftreten. Sie können nur kurz bestehen oder über Monate, Jahre oder dauerhaft anhalten.
Während einer Chemotherapie berichten beispielsweise etwa 70 bis 90 Prozent der Patienten über Symptome wie Übelkeit, Erschöpfung oder Schmerzen. Auch nach Abschluss der Therapie leiden noch 30 bis 60 Prozent unter Beschwerden, vor allem unter Fatigue oder körperlicher Schwäche. Etwa die Hälfte der Betroffenen erlebt zusätzlich psychische Belastungen wie Angst oder depressive Verstimmungen. Typisch ist, dass mehrere Faktoren zusammenwirken: Körperliche, emotionale und kognitive Aspekte greifen ineinander, was die Behandlung oft komplex macht.
Typische körperliche Beschwerden
- Erschöpfung bei Krebs (Cancer Related Fatigue)
- Körperliche Schwäche
- Übelkeit, Erbrechen und Appetitlosigkeit
- Schmerzen
- Polyneuropathie mit Kribbeln oder Taubheit
Typische psychische Beschwerden
- Schlafstörungen
- Angst
- Depressive Verstimmung
- Konzentrationsprobleme
- Allgemeine Belastung
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Begleitung bei Tumorerkrankungen
Ergänzende Therapie zur Steigerung der Lebensqualität
Welche Faktoren beeinflussen Nebenwirkungen?
Nebenwirkungen entstehen nicht zufällig. Entscheidend ist zunächst die Art der Therapie: Chemotherapie, Bestrahlung oder Kombinationen unterscheiden sich deutlich in ihrer Wirkung und Belastung für den Körper. Ebenso wichtig sind persönliche Voraussetzungen wie Alter, Vorerkrankungen, körperliche Fitness und Ernährungszustand. Hinzu kommen psychische Faktoren: Schlaf, Stress und soziale Unterstützung können Beschwerden verstärken oder abmildern.
Aus unserer Erfahrung im KfN in München zeigt sich, dass Nebenwirkungen fast immer mehrere Ursachen haben. Deshalb setzen wir auf eine individuell abgestimmte, integrative Behandlung und nicht auf einzelne isolierte Maßnahmen. Die Krebserkrankung selbst kann auch zu chronischen Folgeerscheinungen führen, die einer integrativmedizinischen Behandlung aber auch gut zugänglich sind.
Schulmedizin und Naturheilkunde – vereint im Krankenhaus für Naturheilweisen
Die schulmedizinische Behandlung von Nebenwirkungen nach Krebstherapie zielt auf die gezielte Kontrolle akuter Beschwerden. Je nach Symptomatik kommen Medikamente gegen Übelkeit, Schmerzen oder Schlafstörungen zum Einsatz. Unser Ärzteteam nimmt eine sorgfältige medizinische Einschätzung vor.
Die Naturheilkunde ergänzt diesen Ansatz: Sie unterstützt den Körper dabei, sich zu stabilisieren und besser zu regulieren. Außerdem verbessert sie die Lebensqualität durch gezielte stärkende und regulierende Verfahren. Im Sinne einer supportiven Therapie begleiten wir Patienten dabei, die Folgen der Krebstherapie besser zu bewältigen und ihre Belastbarkeit wieder aufzubauen. Ziel ist es, die Belastbarkeit schrittweise zu steigern und den Alltag zu erleichtern.
Mögliche Therapiebausteine im KfN – Cancer Related Fatigue lindern
Um Folgen der Krebserkrankung und/oder Nebenwirkungen der Chemotherapie, Strahlentherapie oder Immuntherapie zu lindern, setzen wir verschiedene Therapiebausteine gezielt ein. Diese werden ärztlich gesteuert und im Rahmen unseres Behandlungskonzepts kombiniert. Welche Bausteine wir wählen, hängt von Ihren Beschwerden, Ihrer Belastbarkeit und Ihrem Therapieziel ab.

Schulmedizinische Unterstützung
Medikamente gegen Übelkeit, individuell angepasste Schmerztherapien und entzündungshemmende Maßnahmen bilden die Basis der Symptomkontrolle.

Bewegungstherapie
Gezielte Bewegungstherapie kann die Leistungsfähigkeit verbessern und hilft besonders bei Fatigue oder körperlicher Schwäche. Viele Patienten profitieren von mehreren Einheiten pro Woche mit moderater Intensität.

Ernährungstherapie
Kleine, gut verträgliche Mahlzeiten und ausreichend Flüssigkeit können Beschwerden verringern. Eine eiweißreiche Ernährung unterstützt die Regeneration und den Muskelaufbau, besonders bei körperlicher Schwäche bei Tumorkachexie.

Entspannung & Ordnungstherapie
Ein klarer Tagesrhythmus, geplante Ruhephasen und Entspannungsverfahren helfen, den Energiehaushalt besser zu steuern und die Schlafqualität zu verbessern.

Hyperthermie (unterstützende Wärmetherapie)
Die Hyperthermie ist ein ergänzendes Verfahren, bei dem Körpergewebe gezielt erwärmt wird. In der supportiven Krebstherapie kann sie dazu beitragen, die Durchblutung zu fördern, den Stoffwechsel zu aktivieren und körpereigene Regulationsprozesse zu unterstützen. Sie wird im KfN ärztlich überwacht und individuell in das Gesamtkonzept eingebettet.

Phytotherapie
Bei cancer-related fatigue: langfristig begleitende Misteltherapie, individuelle Dosis muss gefunden werden, wird 2-3 x pro Woche unter die Haut gespritzt. Anwendung kann bei uns erlernt und selbstständig fortgeführt werden.
Die Therapiebausteine werden im KfN nicht isoliert eingesetzt, sondern von unserem Ärzteteam individuell im Rahmen des ganzheitlichen Behandlungskonzepts zusammengestellt.
Was können Sie selbst im Alltag tun?
Auch im Alltag können Sie aktiv etwas tun. Kleine Schritte sind oft wirksamer als große Veränderungen.
Diese Maßnahmen ersetzen keine Therapie. Sie können die Behandlung jedoch sinnvoll ergänzen.
Tipps:
- Leichte Bewegung statt konsequenter Schonung, z. B. Spaziergänge oder sanftes Training
- Bewusstes Energiemanagement mit geplanten Pausen
- Kleine, gut verträgliche Mahlzeiten bei Appetitlosigkeit
- Ausreichend trinken und den Kreislauf stabil halten
- Feste Schlafzeiten und ruhige Abendroutinen
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Ihre Experten für Nebenwirkungen nach Krebstherapie im KfN
Die Behandlung von Nebenwirkungen nach Krebstherapie im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden schulmedizinische Kompetenz mit Erfahrung in Naturheilverfahren. Wir arbeiten interdisziplinär und erstellen für jeden Patienten einen individuellen Therapieplan, der auf die persönliche Situation abgestimmt ist.
Unser Schwerpunkt liegt auf der supportiven Behandlung von Beschwerden nach einer Krebstherapie. Dabei begleiten wir Sie eng und passen die Behandlung laufend an Ihren Verlauf an.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
Häufige Fragen: Folgen einer Krebserkrankung

Nicht die passende Antwort gefunden?
Kontaktieren Sie uns gerne
Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung. Wir stellen verschiedene Therapiebausteine individuell zusammen. Alle Informationen über die Voraussetzungen finden Sie unter Ablauf.
Eine Aufnahme ist sinnvoll, wenn trotz ambulanter Behandlung weiterhin belastende Nebenwirkungen bestehen. Voraussetzung ist eine ärztliche Einweisung. Welche Unterlagen benötigt werden, klären wir vorab gemeinsam.
Ja, die meisten Beschwerden lassen sich naturheilkundlich deutlich lindern, auch wenn die Erkrankung schon länger zurückliegt. Ein kombinierter Ansatz aus Bewegung, Ernährung, psychosozialer Unterstützung und medizinischer Begleitung kann helfen, Symptome zu reduzieren. Eine Behandlung ist häufig auch noch Jahre nach der Therapie möglich.
Die krebsassoziierte Fatigue (Cancer-Related Fatigue, CRF) ist eine extreme und anhaltende Erschöpfung bei Krebspatienten. Im Gegensatz zu normaler Müdigkeit verschwindet sie nicht durch Schlaf oder Ruhepausen. Sie betrifft Körper, Geist und Gefühle gleichermaßen und mindert die Lebensqualität stark. Fatigue gehört zu den häufigsten und belastendsten Nebenwirkungen nach einer Krebserkrankung und/oder -therapie. Bis zu 80 Prozent der Patienten sind während der Therapie betroffen.
Angepasste Bewegung ist oft ein zentraler Bestandteil. Ergänzend helfen eine klare Tagesstruktur, guter Schlaf und bei Bedarf psychoonkologische Unterstützung. Welche Kombination sinnvoll ist, hängt von Ihrer individuellen Situation ab.
Körperliche Schwäche als Folge von Krebs entsteht häufig durch Muskelabbau und eingeschränkte Aktivität während der der Erkrankungsphase, insbesondere mit notwendigen tumorspezifischen Therapien. Ohne gezielte Maßnahmen kann ein deutlicher Verlust an Muskelmasse auftreten, der die Alltagsfähigkeit erheblich beeinträchtigt.
Nein. Wir arbeiten integrativ: Schulmedizin und Naturheilkunde werden kombiniert und ärztlich gesteuert eingesetzt. Ziel ist eine sichere, individuell abgestimmte Behandlung, nicht der Ersatz der Schulmedizin. Unsere Ansätze orientieren sich an wissenschaftlichen Erkenntnissen.
Die nächsten Schritte
Sie möchten Folgen einer Krebserkrankung und deren Therapie gezielt lindern? Wir nehmen uns Zeit für Sie, für Ihre Beschwerden und für eine Therapie, die zu Ihrer persönlichen Situation passt. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf und klären Sie die nächsten Schritte.
Sie erreichen uns telefonisch oder per Mail. Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung.





