Stoffwechsel­störungen behandeln in München

Wenn der Stoffwechsel aus dem Gleichgewicht gerät, entwickelt sich das häufig schleichend: Laborwerte verändern sich, das Gewicht steigt, die Leistungsfähigkeit nimmt ab und es entwickelt sich möglicherweise eine Leberverfettung und/oder der Blutdruck beginnt zu steigen. Gerade zu Beginn bleiben Beschwerden oft unspezifisch oder werden im Alltag nicht eindeutig zugeordnet. Viele erworbene Stoffwechselstörungen verursachen über längere Zeit keine klaren Symptome, können jedoch bereits früh das Risiko für Folgeerkrankungen erhöhen. Hierzu zählen vor allem die kardiovaskulären Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall, aber auch Gicht.

Im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München verbinden wir Schulmedizin mit anerkannten Naturheilverfahren. Ziel ist eine integrative und individuell zusammengestellte Behandlung mit einer klaren medizinischen und therapeutischen Struktur. Die Kosten des stationären Aufenthalts werden in der Regel von den Krankenkassen übernommen.

Stoffwechselstörungen

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Was ist eine Stoffwechselstörung?

Der Stoffwechsel umfasst alle biochemischen Vorgänge, mit denen der Körper Nährstoffe abbaut, umwandelt und neu aufbaut, um Energie zu gewinnen und Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Viele dieser Prozesse werden durch Enzyme und Hormone gesteuert.

Von einer Stoffwechselstörung spricht man, wenn diese Stoffwechsel- und Regulationsvorgänge krankhaft verändert sind, zum Beispiel, wenn der Körper Zucker, Fette oder Harnsäure nicht mehr angemessen verarbeitet. 

Gut zu wissen: Wenn Übergewicht (v.a. Bauchfett), gestörter Fett- und Blutzuckerstoffwechsel sowie ein erhöhter Blutdruck zusammenkommen, spricht man auch vom Metabolischen Syndrom.

Angeboren oder erworben?

Man unterscheidet:

  • Angeborene Stoffwechselstörungen: genetisch bedingt, selten
  • Erworbene Stoffwechselstörungen: entwickeln sich im Laufe des Lebens – sie machen den größten Teil aus

Mögliche Ursachen für erworbene Stoffwechsel­erkrankungen

Viele erworbene Stoffwechselstörungen basieren auf einem langfristig ungünstigen Zusammenspiel verschiedener Faktoren.

Häufig wirken diese Einflüsse gemeinsam und verändern den Stoffwechsel über Jahre hinweg.

Stoffwechsel­erkrankung: Welche behandeln wir im KfN?

Es gibt eine große Anzahl an Stoffwechselerkrankungen. Im KfN behandeln wir vor allem die folgenden Formen:

Typ‑2‑Diabetes zählt zu den häufigsten erworbenen Stoffwechselerkrankungen. Moderne Lebensbedingungen mit wenig Bewegung, Fehl‑/Überernährung und Stress fördern eine Insulinresistenz: Körperzellen – insbesondere in Muskel, Leber und Fettgewebe – reagieren weniger empfindlich auf das körpereigene Insulin. Langfristig kann dadurch der Blutzucker dauerhaft erhöht sein. Tückisch ist, dass die Beschwerden oft unspezifisch sind. Gleichzeitig können Gefäß- und Organschäden bereits entstehen, bevor die Erkrankung klar diagnostiziert ist.

Bei der Hyperlipidämie sind Blutfettwerte erhöht. Häufig wird dies im Alltag als „zu hohe Cholesterinwerte“ beschrieben – medizinisch gehören je nach Befund unterschiedliche Werte dazu.

Auch hier gilt: Viele Betroffene spüren lange nichts. Dennoch können erhöhte Blutfettwerte die Gefäße schädigen und das Risiko für Herz‑Kreislauf‑Erkrankungen erhöhen. Deshalb sind frühzeitige Einordnung, Lebensstilmaßnahmen und – falls nötig – medikamentöse Therapiebausteine wichtig.

Gicht geht mit erhöhten Harnsäurewerten einher. Lagern sich Harnsäurekristalle ab, können sehr schmerzhafte Entzündungen und Schwellungen in Gelenken auftreten. Zusätzlich kann eine Beteiligung der Nieren relevant werden.

Ziel einer Behandlung ist, Beschwerden zu lindern und langfristig den Stoffwechsel so zu unterstützen, dass die Harnsäurewerte stabilisiert werden – individuell, ärztlich begleitet und passend zu Ihrer Gesamtsituation.

Viele Betroffene haben nicht nur eine einzelne Störung. Treten Übergewicht, erhöhte Blutzuckerwerte, erhöhte Blutfette und häufig auch Bluthochdruck gemeinsam auf, spricht man vom metabolischen Syndrom – einem wichtigen Risikokomplex für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Da das metabolische Syndrom zu zahlreichen schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen kann, wird es auch als das “tödliche Quartett” bezeichnet. Vor allem in den Frühphasen dieser Stoffwechselerkrankung kann man aber sehr effektiv und nachhaltig gegensteuern.

Warum eine frühe Behandlung wichtig ist: mögliche Folgeerkrankungen

Stoffwechselstörungen sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Unbehandelt können sie ernsthafte Folgeerkrankungen begünstigen:

  • Typ‑2‑Diabetes und Hyperlipidämie können Blutgefäße schädigen und das Risiko für Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine pAVK (Durchblutungsstörungen der Arterien, v.a. in den hirnversorgenden Halsgefäßen und den Beinen) erhöhen.
  • Auch Schäden an Augen, Nieren und Gehirn sind möglich – z. B. eine Nierenschwäche.
  • Bei Gicht können sich Harnsäurekristalle in Gelenken, Schleimbeuteln und Sehnen ablagern. Typisch sind Entzündungen, Schmerzen und Schwellungen.
  • Harnsäurekristalle können sich auch in den Nieren ablagern – im ungünstigen Verlauf bis hin zu Nierenschwäche.

Schulmedizin & Naturheilkunde – vereint im KfN

Die schulmedizinische Behandlung von Stoffwechselstörungen hat das Ziel, akute Entgleisungen zu kontrollieren und Risikofaktoren zu reduzieren. Je nach Erkrankung und Schweregrad können Medikamente eingesetzt werden, beispielsweise zur Senkung von Blutzucker, Blutfetten oder Harnsäure. Die Innere Medizin bildet damit die Basis jeder Behandlung.

Naturheilkundliche Verfahren ergänzen diesen Ansatz: Sie unterstützen regulierende Prozesse des Stoffwechsels und können dazu beitragen, die Lebensqualität zu verbessern – zum Beispiel durch strukturierte Lebensstilmaßnahmen, stärkende Anwendungen und eine gezielte Begleitung im Alltag.

Ziel im KfN ist eine nachhaltige Stabilisierung der Stoffwechselwerte und eine schrittweise Anpassung der medikamentösen Dauertherapie.

Mögliche Therapiebausteine im KfN bei erworbenen Stoffwechsel­erkrankungen

Bei erworbenen Stoffwechselerkrankungen wie Typ‑2‑Diabetes, Hyperlipidämie und Gicht ergänzen wir die schulmedizinische Versorgung im Rahmen einer integrativen Behandlung durch verschiedene Therapiebausteine, immer individuell und ärztlich geführt.

Mögliche Bausteine sind zum Beispiel:

Icon Ernährung.

Individuelle Beratung und praktische Anleitung, z. B. therapeutisches Fasten, Hafertage, pflanzenbasierte Ernährungskonzepte.

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Icon Bewegung.

Strukturierte Bewegungsprogramme unter fachlicher Begleitung, angepasst an Ihre Belastbarkeit.

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Icon Entspannung.

Unterstützung einer nachhaltigen Lebensführung, Stressregulation und innere Balance.

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Icon Pflanzen.

Ausgewählte pflanzliche Präparate zur Unterstützung des Stoffwechsels.

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Icon Regulation.

Hydrotherapie, Massagetechniken und weitere Verfahren zur Regulation.

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Icon Blatt.

Wickel, Auflagen und weitere bewährte Maßnahmen.

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Diese Bausteine greifen ineinander. Sie werden auf Ihre persönliche Situation abgestimmt. So entsteht eine strukturierte Therapie von Stoffwechselerkrankungen, die medizinische und alltagsnahe Aspekte verbindet.

Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet

Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.

Icon Kassenleistung.

Ihre Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen übernommen, sofern eine entsprechende Indikation für einen stationären Aufenthalt vorliegt und alle formellen Voraussetzungen erfüllt sind.

Schulmedizin und Naturheilkunde

Das KfN ist ein zugelassenes Akutkrankenhaus der Inneren Medizin und im Krankenhausplan Bayern aufgenommen. Wir kombinieren die konventionelle Medizin mit anerkannten Naturheilverfahren unter einem Dach.

Individueller Behandlungsplan

Der Behandlungsplan wird für jeden Patienten individuell auf Diagnose, Therapieverlauf und persönliche Situation abgestimmt. Unser Ärzteteam entscheidet, welche Therapiebausteine für Sie sinnvoll sind.

140 Jahre Erfahrung

Seit über einem Jahrhundert behandeln wir Patienten mit unserem integrativen Ansatz. Diese Erfahrung fließt in jeden Behandlungsplan ein, getragen von einem Ärzteteam mit vertieften Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren.

Die Behandlung von Stoffwechselstörungen im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden schulmedizinische Kompetenz mit vertiefter Erfahrung in Naturheilverfahren und Ernährungsmedizin.

Wir betrachten nicht nur einzelne Laborwerte, sondern die Gesamtsituation einschließlich Beschwerden, Begleiterkrankungen, Lebensstil und persönlicher Ziele. Statt Standardprogrammen verfolgen wir eine individuelle Therapieplanung im Rahmen der stationären Behandlung.

Dr. Schmidt.

Robert Schmidt

Ärztlicher Direktor & Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie

So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab

Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:

  • Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
  • Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.

In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich. 

Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.

Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.

Hinweis: Sollten Sie medflex nicht nutzen können, erreichen Sie uns auch telefonisch. Da unsere Leitungen aufgrund der hohen Nachfrage oftmals belegt sind, hinterlassen Sie uns bitte Ihre Daten – wir rufen Sie gerne zurück. Unser digitaler KI-Telefonassistent kann Ihnen zudem bereits am Telefon die wichtigsten ersten Fragen beantworten.

Bitte sehen Sie von Mehrfachanfragen ab, da diese die Prozesse behindern. 

Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.

Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.

Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich. 

Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:

  • Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
  • Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
  • Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
  • Personalausweis oder Reisepass
  • ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt

Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.

Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.

Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.

Häufige Fragen zur Behandlung von Stoffwechsel­erkrankungen


Dr. Schmidt.

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Kontaktieren Sie uns gerne

Wir behandeln vor allem erworbene Stoffwechselerkrankungen wie Typ‑2‑Diabetes, Hyperlipidämie und Gicht sowie das metabolische Syndrom im Rahmen einer ärztlich geleiteten integrativen Komplexbehandlung. Ob eine Aufnahme für Sie sinnvoll ist, prüfen wir individuell anhand Ihrer Beschwerden, Befunde und Vorerkrankungen.

Der stationäre Aufenthalt im KfN ist eine Kassenleistung im Rahmen der naturheilkundlichen Komplexbehandlung. Dafür gibt es bestimmte formelle und medizinische Voraussetzungen. Außerdem ist eine Einweisung durch einen niedergelassenen Arzt erforderlich. Alle Infos rund um Voraussetzungen und Aufnahme sowie Möglichkeiten für Selbstzahler finden Sie hier.

Ob eine Behandlung ohne Medikamente möglich oder sinnvoll ist, hängt von Diagnose, Ausgangswerten und Begleiterkrankungen ab. Medikamente sollten niemals eigenständig abgesetzt werden. Anpassungen erfolgen ausschließlich ärztlich begleitet und orientieren sich am Verlauf sowie an Ihren Werten.

Für die Aufnahme sind in der Regel aktuelle Befunde, Laborwerte, Arztbriefe und ein Medikationsplan hilfreich. Welche Unterlagen im Einzelfall erforderlich sind, klären wir im Vorfeld mit Ihnen.

Ein stationärer Aufenthalt kann sinnvoll sein, wenn die Stoffwechselstörung komplex ist, mehrere Störungen gleichzeitig vorliegen und ambulante Behandlungen bislang keine ausreichende Stabilisierung gebracht haben. Ob eine stationäre Behandlung in Ihrem Fall geeignet ist, prüfen wir individuell anhand Ihrer Befunde.

Drei Ärzte laufen einen Gang entlang im KfN München

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