Nieren- & Harnwegserkrankungen behandeln in München
Integrative Therapie bei Erkrankungen der Nieren & Harnwege
Brennen beim Wasserlassen, ständiger Harndrang oder wiederkehrende Blasenentzündungen können den Alltag stark belasten, körperlich wie psychisch. Viele Patienten haben bereits Behandlungen oder Selbsthilfemaßnahmen ausprobiert und wünschen sich eine klare Einordnung: Welche Ursachen kommen infrage und welche Schritte sind sinnvoll, um Beschwerden zu reduzieren und Rückfällen vorzubeugen?
Im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München verbinden wir Schulmedizin mit ausgewählten naturheilkundlichen Verfahren. Ziel ist eine individuell geplante, integrative Behandlung, insbesondere dann, wenn Beschwerden wiederkehren, länger anhalten oder mehrere Faktoren zusammenkommen. Wir arbeiten dabei medizinisch strukturiert, mit klarer Therapieplanung und einem multimodalen Behandlungskonzept, das auf Beschwerdelinderung, Stabilisierung und alltagstaugliche Verbesserungen ausgerichtet ist.

Schnellwahl – welches Thema interessiert Sie?
Was sind Nieren- und Harnwegserkrankungen?
Zu den Harnwegen gehören Harnleiter, Harnblase und Harnröhre. Die Nieren bilden den Urin und übernehmen zentrale Aufgaben für den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt. Beschwerden können sowohl die unteren Harnwege (z. B. Blase) als auch die oberen Harnwege bzw. die Nieren betreffen.
Häufige Krankheitsbilder sind:
- Blasenentzündung (Zystitis)
– oft bakterielle Ursache - Harnwegsinfekt (HWI)
– akuter oder wiederkehrender Infekt der Harnwege - Reizblase
– funktionelle Beschwerden, nicht zwingend infektiös - Aufsteigende Infektion
mit möglicher Nierenbeteiligung (Warnzeichen beachten)
Symptome bei Harnwegserkrankungen
Die Beschwerden sind häufig gut erkennbar – dennoch ist die Ursache nicht immer eindeutig. Eine ärztliche Einordnung (z. B. per Urinuntersuchung) hilft, Infekt, Reizung oder andere Auslöser voneinander abzugrenzen.
Wichtig: Ob tatsächlich Bakterien die Ursache sind, lässt sich oft erst nach einer Urinuntersuchung sicher beurteilen.
Häufige Symptome einer Blasenentzündung oder eines Harnwegsinfekts:
- Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen
- Häufigen Harndrang, oft mit nur kleinen Urinmengen
- Druck- oder Krampfgefühl im Unterbauch
- Mitunter trüber Urin, unangenehmer Geruch oder Blut im Urin
Welche Anzeichen sprechen für eine mögliche Nierenbeteiligung?
Bei manchen Verläufen können neben der Blase auch die oberen Harnwege bzw. die Nieren betroffen sein. Warnzeichen, die zeitnah ärztlich abgeklärt werden sollten, sind Fieber und/oder Schüttelfrost, Flankenschmerzen (seitlich am Rücken) sowie ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl mit Übelkeit oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands.
Ursachen & Risikofaktoren – warum kommen Beschwerden immer wieder?
Nicht immer sind Blasenbeschwerden durch einen Infekt bedingt. Gerade bei wiederkehrenden Problemen ist eine Ursachenklärung entscheidend.
Gerade bei Nierenerkrankungen ist es wichtig, nicht nur Symptome zu behandeln, sondern Zusammenhänge (z. B. Blutdruck, Stoffwechsel, Entzündungsneigung) mitzudenken.
Mögliche Hintergründe sind u. a.:
- Bakterielle Infekte,
die wiederkehren oder unvollständig ausheilen - Reizungen der Blasenschleimhaut
(z. B. durch bestimmte Trigger, Stress, Reizstoffe) - Begleiterkrankungen,
die das Risiko erhöhen oder die Nieren belasten können – z. B. Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus oder Gicht
Integrative Behandlung im KfN – Schulmedizin & Naturheilkunde kombiniert
Harnwegsbeschwerden sind nicht nur unangenehm, sondern können sich unbehandelt und/oder bei ungünstigen Voraussetzungen auf den ganzen Körper auswirken. Eine rechtzeitige Therapie hilft,
- akute Beschwerden zu lindern,
- Komplikationen (z. B. aufsteigende Infektionen) zu vermeiden,
- und das Risiko für wiederkehrende oder chronische Verläufe zu reduzieren.
Auch bei nicht-infektiösen Beschwerden (z. B. Reizblase) gilt: Je früher die Ursachen systematisch eingeordnet werden, desto gezielter kann die Behandlung ansetzen.
Im KfN verfolgen wir ein integratives Konzept: Schulmedizinische Behandlung (Innere Medizin) und anerkannte Naturheilkunde werden sinnvoll kombiniert. Das kann besonders hilfreich sein, wenn Beschwerden wiederkehren, mehrere Faktoren zusammenspielen oder der Wunsch nach einem multimodalen Vorgehen besteht.
Wichtig: Die naturheilkundlichen Verfahren ersetzen keine notwendige schulmedizinische Therapie, sondern können – je nach Befund – unterstützend eingesetzt werden.
Multimodales Behandlungskonzept bei Harnwegserkrankungen im KfN
Patienten kommen bereits mit Befunden und einer vorausgegangenen Abklärung zu uns. Das KfN kann insbesondere dann eine Option sein, wenn Beschwerden wiederkehren, länger anhalten oder mehrere Faktoren zusammenkommen und ein integratives, multimodales Behandlungskonzept unter stationären Bedingungen sinnvoll erscheint. So können wir die Behandlung individuell ausrichten, mit klaren Prioritäten, passenden Therapiebausteinen und guter Nachvollziehbarkeit.
Welche Behandlungen sinnvoll sind, legen wir individuell fest. Beispiele aus unserem integrativen Spektrum:

Moderate Ganzkörperhyperthermie
Die moderate Ganzkörperhyperthermie kann Regulationsprozesse unterstützen und Bestandteil eines Gesamtplans sein.

Ernährungstherapie
Über die Ernährungstherapie unterstützen wir Sie dabei, eine gut verträgliche Ernährung zu finden und mögliche Reizfaktoren zu reduzieren. Dabei kann es, je nach individueller Situation, auch um alltagsnahe Strategien für eine passende Flüssigkeitszufuhr und um praktikable Anpassungen der Essgewohnheiten gehen.

Phytotherapie
In der Phytotherapie werden Heilpflanzen je nach Zielrichtung ausgewählt, z. B. mit harntreibenden, krampflösenden oder antibakteriell wirksamen Eigenschaften. Die Auswahl richtet sich nach Befund, Verträglichkeit, Begleiterkrankungen und ggf. Nierenfunktion.

Physikalische Therapie
Je nach Beschwerden können physikalische Verfahren ergänzend eingesetzt werden. Dazu zählen abhängig von Befund und Verträglichkeit, beispielsweise Bindegewebsmassagen, Fußreflexzonentherapie oder ansteigende Fußbäder.

Ordnungstherapie
Die Ordnungstherapie zielt darauf ab, gesundheitsfördernde Routinen aufzubauen, etwa zu Schlaf, Stressregulation, Tagesstruktur, Bewegung und Ernährung. Gerade bei wiederkehrenden Beschwerden können solche Faktoren eine spürbare Rolle spielen.

Naturheilkundliche Pflegeanwendungen
Pflegerische naturheilkundliche Anwendungen können Beschwerden unterstützen, z. B. durch Wickel und Auflagen (krampflösend/beruhigend), Aromapflege oder rhythmische Einreibungen.
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Ihre Experten bei Harnwegserkrankungen im KfN
Die Behandlung von Harnwegserkrankungen im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam unter der Leitung von Chefarzt Robert Schmidt. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden schulmedizinische Kompetenz mit Erfahrung in Naturheilverfahren. Wir entwickeln individuelle Therapiestrategien und passen diese im Verlauf kontinuierlich an.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
Häufige Fragen zu Harnwegserkrankungen

Nicht die passende Antwort gefunden?
Kontaktieren Sie uns gerne
Eine Blasenentzündung ist eine Form des Harnwegsinfekts und betrifft die unteren Harnwege. Der Begriff Harnwegsinfekt umfasst darüber hinaus auch Infektionen, die höhere Abschnitte der Harnwege betreffen können. Welche Einordnung in Ihrem Fall zutrifft und welche Behandlung sinnvoll ist, klärt die ärztliche Beurteilung.
Wiederkehrende Infekte können durch verschiedene Faktoren begünstigt werden, zum Beispiel durch individuelle Risikofaktoren, Begleiterkrankungen wie Diabetes, eine erhöhte Reizbarkeit der Blase oder eine unvollständige Ausheilung. Zudem können Beschwerden auch ohne bakterielle Ursache auftreten, etwa bei einer Reizblase. Eine sorgfältige ärztliche Einordnung hilft, Ursachen und sinnvolle Behandlungsstrategien abzuleiten.
Eine Abklärung ist insbesondere dann ratsam, wenn Beschwerden stark ausgeprägt sind, länger anhalten oder wiederholt auftreten. Warnzeichen sind unter anderem Fieber, Flankenschmerzen, Blut im Urin oder eine deutliche Verschlechterung des Allgemeinzustands. Erste Anlaufstellen sind meist die hausärztliche Praxis sowie – je nach Fragestellung – Urologie oder eventuell auch Gynäkologie.
Im KfN verbinden wir internistische Akutmedizin mit bewährten naturheilkundlichen Verfahren in einem integrativen, stationären Behandlungskonzept. Die Therapieplanung erfolgt individuell und kombiniert schulmedizinische Maßnahmen mit naturheilkundlichen und pflegerischen Bausteinen. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Stabilität zu fördern und Rückfällen vorzubeugen.
Eine stationäre Behandlung kann insbesondere bei wiederkehrenden Beschwerden, länger anhaltenden Verläufen oder komplexen Einflussfaktoren sinnvoll sein. Vor einer Aufnahme klären wir gemeinsam, ob die medizinischen Voraussetzungen erfüllt sind und welche Unterlagen für die Planung hilfreich sind.
Bei manchen Verläufen können neben der Blase auch die oberen Harnwege beziehungsweise die Nieren betroffen sein. Hinweise darauf können Fieber, Schüttelfrost, Flankenschmerzen oder ein ausgeprägtes Krankheitsgefühl sein. In solchen Fällen ist eine zeitnahe medizinische Abklärung wichtig.
Beratung und Aufnahme im KfN anfragen
Wenn Sie unter wiederkehrenden Harnwegsbeschwerden leiden und eine integrative Behandlungsmöglichkeit suchen, stellen Sie gerne eine Anfrage zur stationären Aufnahme. Wir klären mit Ihnen, welche Unterlagen hilfreich sind und ob eine stationäre Aufnahme im KfN sinnvoll ist.





