Herz-Kreislauf-Erkrankungen behandeln in München
Integrative Therapie bei Arteriosklerose, Bluthochdruck & mehr
Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen Erkrankungen des Herzens sowie der Blutgefäße. Dazu zählen unter anderem Herzerkrankungen wie Herzschwäche, Durchblutungsstörungen des Herzens oder ein Herzinfarkt, arterielle Erkrankungen wie Bluthochdruck, Durchblutungsstörungen, u.a. der Beine (Arteriosklerose) sowie Venenerkrankungen wie tiefe Thrombosen oder chronisch venöse Insuffizienz.
Im Krankenhaus für Naturheilweisen in München verbinden wir als internistische, integrative Klinik bewährte schulmedizinische Verfahren mit naturheilkundlichen Therapiebausteinen. Ziel ist ein strukturiertes, multimodales Vorgehen, das die medizinisch erforderliche Therapie naturheilkundlich ergänzt und Lebensstilfaktoren berücksichtigt. Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung.

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Welche Krankheitsbilder behandeln wir?
Herz-Kreislauf-Erkrankungen umfassen verschiedene Krankheitsbilder.
Im Krankenhaus für Naturheilweisen behandeln wir unter anderem:
Bluthochdruck verursacht häufig lange Zeit keine eindeutigen Beschwerden. Mögliche Anzeichen können Müdigkeit, Schwindel, Nervosität, Ohrgeräusche, Kurzatmigkeit oder Kopfschmerzen sein, ohne dass diese automatisch dem Blutdruck zugeordnet werden.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- ärztlich begleitete Blutdruckeinstellung unter Berücksichtigung von Begleiterkrankungen
- Ernährungs- und Bewegungstherapie zur Unterstützung der Regulation
- Stressreduktion und alltagstaugliche Strategien für langfristige Stabilität
- Beratung zur salzbewussten Ernährung, insbesondere bei Salzsensitivität
- Gewichtsmanagement: Bereits eine Gewichtsreduktion kann sich günstig auf den Blutdruck auswirken
Arteriosklerose entsteht durch Ablagerungen in den Gefäßwänden, die die Arterien verengen können. Wird der Blutfluss eingeschränkt, können Durchblutungsstörungen auftreten. Reißt eine Ablagerung ein, kann sich ein Blutgerinnsel bilden, das zu einem Gefäßverschluss führen kann, zum Beispiel im Rahmen eines Herzinfarkts oder Schlaganfalls.
Viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen ursächlich in Zusammenhang. Bluthochdruck erhöht das Risiko für Arteriosklerose. Weitere Faktoren wie Diabetes mellitus, Übergewicht, Bewegungsmangel, Rauchen und anhaltender Stress können die Entwicklung und das Fortschreiten ebenfalls begünstigen.
Mögliche Behandlungsbausteine sind:
- Arbeiten an Risikofaktoren, z. B. mit Bewegung, Ernährung und Gewichtsmanagement
- schulmedizinische Maßnahmen nach ärztlicher Indikation
- ergänzende naturheilkundliche Bausteine zur Förderung eines gesundheitsorientierten Lebensstils
Bei einer Herzinsuffizienz kann das Herz den Körper nicht mehr ausreichend mit Blut versorgen. Die Beschwerden entwickeln sich häufig schleichend. Möglich sind Kurzatmigkeit bei Belastung oder in Ruhe, eine nachlassende Leistungsfähigkeit, rasche Erschöpfung sowie Wassereinlagerungen, zum Beispiel in den Beinen. Die Herzschwäche verläuft meist chronisch und tritt oft gemeinsam mit weiteren Erkrankungen wie Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit oder Diabetes mellitus auf.
Die leitliniengerechte medikamentöse Therapie bildet die Grundlage der Behandlung. Ergänzend lässt sich der Verlauf im integrativen Rahmen an mehreren Stellen begleiten.
Mögliche Schwerpunkte sind:
- vorsichtig dosierte Bewegungstherapie, abgestimmt auf Ihre individuelle Belastbarkeit
- Ernährungstherapie und Gewichtsreduktion zur Entlastung des Herz-Kreislauf-Systems
- Stressregulation und Ordnungstherapie zur Stabilisierung im Alltag
- Phytotherapie als ergänzender Baustein, sofern ärztlich geeignet und mit der bestehenden Medikation verträglich
- Hydro- und Thermotherapie zur schonenden Regulation des Kreislaufs
Wann ist ein stationärer Aufenthalt im KfN sinnvoll?
Ein stationärer Aufenthalt kann insbesondere dann sinnvoll sein, wenn eine intensivere und eng begleitete Behandlung erforderlich ist.
Bei plötzlich auftretenden starken Beschwerden – etwa Brustschmerz, Luftnot, neurologischen Ausfällen oder dem Verdacht auf Thrombose oder Embolie – ist eine sofortige notfallmedizinische Abklärung erforderlich.
Typische Situationen sind:
- bereits erfolgte haus- und fachärztliche Behandlungen ohne ausreichenden Therapieerfolg
- das Vorliegen einer chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankung mit Bedarf an einem strukturierten, multimodalen Therapieprogramm
- wiederkehrende akute Beschwerden oder ein Gefühl gesundheitlicher Instabilität
- mehrere gleichzeitig bestehende Risikofaktoren wie Übergewicht, Stress, Bewegungsmangel oder erhöhte Blutzucker- bzw. Blutfettwerte
- der Wunsch nach einer integrativen Behandlung, die schulmedizinische und naturheilkundliche Ansätze sinnvoll verbindet
Unser integratives Therapiekonzept bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die Versorgung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist so individuell wie Ursachen und Begleiterkrankungen. Im KfN verstehen wir die Behandlung nicht als einzelnes Verfahren, sondern als kombiniertes, ärztlich gesteuertes Konzept, das schulmedizinische Maßnahmen und naturheilkundliche Bausteine sinnvoll verbindet.
Wichtig: Nicht jede Erkrankung lässt sich vollständig zurückbilden. Unser Anspruch ist eine medizinisch fundierte, transparente Versorgung und ein klarer, nachvollziehbarer Therapieplan.
Unsere Behandlungsziele:
- Stabilisierung bei akuten Beschwerden oder deutlicher Belastung
- Unterstützung der Blutdruck- und Kreislaufregulation
- Reduktion kardiovaskulärer Risikofaktoren, z. B. Gewicht, Bewegungsmangel, Stress und ungünstige Ernährung
- Senkung des Komplikationsrisikos im Rahmen dessen, was medizinisch möglich ist
- sichere, ärztlich begleitete Einbindung naturheilkundlicher Verfahren, abgestimmt auf die Gesamttherapie
Therapiebausteine bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen
Die Zusammenstellung der Therapie erfolgt individuell und orientiert sich an Krankheitsbild und persönlicher Situation. Mit einer ärztlichen Einweisung und Ihren Vorbefunden verschaffen sich unsere Ärzte ein vollständiges Bild Ihrer Krankengeschichte. Unterlagen werden gesichtet und offene Fragen im Gespräch geklärt. Darauf aufbauend entsteht ein individueller Therapieplan. Ergänzende Untersuchungen erfolgen nur, wenn sie medizinisch erforderlich sind.

Bei vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Medikamente ein wesentlicher Bestandteil der Versorgung, zum Beispiel zur Blutdrucksenkung oder zur Reduktion des Thromboserisikos. Im KfN wird die Medikation ärztlich geprüft und bei Bedarf angepasst. Dabei werden Begleiterkrankungen, mögliche Wechselwirkungen und die Verträglichkeit berücksichtigt. Ergänzende naturheilkundliche Maßnahmen werden so gewählt, dass sie zur medikamentösen Therapie passen.

Ernährung ist bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen ein zentraler Hebel. Dies kann Folgendes beinhalten:
- Umstellung auf eine herzgesunde, alltagstaugliche Ernährung, zum Beispiel mediterran orientiert
- salzbewusste Strategien, falls passend
- Gewichtsmanagement, wenn Übergewicht die Kreislaufbelastung erhöht

Bewegung ist ein zentraler Bestandteil des integrativen Konzepts. Viele positive Effekte auf Stoffwechsel und Kreislauf sind gut belegt. Regelmäßiges Ausdauertraining kann die Belastbarkeit verbessern und das kardiovaskuläre Risiko senken. Der blutdrucksenkende Effekt lässt sich sowohl kurzfristig als auch langfristig beobachten. Entscheidend ist die dauerhafte Umstellung auf mehr Bewegung im Alltag.
Die Bewegungstherapie im KfN wird so geplant, dass sie zu Ihrer Ausgangslage passt. Ziel ist ein sicheres, realistisch umsetzbares Vorgehen, das Sie auch nach dem Aufenthalt weiterführen können.

Anhaltender Stress kann Blutdruck und Lebensstil negativ beeinflussen. Im Rahmen der Ordnungstherapie unterstützen wir Sie dabei, wirksame Routinen zu entwickeln, zum Beispiel Entspannungsverfahren, Selbstwahrnehmung und alltagstaugliche Strategien.

Physikalische Verfahren ergänzen die internistische Behandlung insbesondere dort, wo Aktivierung, Kreislaufregulation und alltagstaugliche Belastbarkeit im Vordergrund stehen. Dazu gehören bewegungsorientierte Anwendungen sowie ausgewählte manuelle Verfahren.
Die Hydrotherapie wird als gezieltes Gefäßtraining eingesetzt, z. B. in Form von Güssen oder Bädern. Ziel ist eine unterstützende Regulation des Kreislaufs und eine gute Übertragbarkeit in den Alltag, sofern dies individuell geeignet ist.

Pflanzliche Präparate können je nach Befund ergänzend eingesetzt werden, zum Beispiel zur Unterstützung von Kreislauf und Stoffwechsel. Voraussetzung ist eine ärztliche Einordnung, insbesondere im Hinblick auf Dosierung, Verträglichkeit und mögliche Wechselwirkungen mit Blutdruck- oder Gerinnungsmedikamenten. Die Auswahl erfolgt individuell und immer eingebettet in das Gesamtkonzept.

Ausleitende Verfahren können ergänzend eingesetzt werden, wenn sie nach ärztlicher Einschätzung geeignet sind. Beispiele sind Schröpfen, naturheilkundlicher Aderlass und Blutegeltherapie. Ob diese Verfahren eine zentrale oder begleitende Rolle spielen, hängt vom individuellen Befund und den Therapiezielen ab.

Naturheilkundliche Pflegeanwendungen ergänzen die ärztlichen und therapeutischen Maßnahmen im stationären Alltag. Je nach Beschwerdebild und Verträglichkeit können zum Beispiel Wickel und Auflagen, Aromapflege oder rhythmische Einreibungen eingesetzt werden. Ziel ist es, das Wohlbefinden zu unterstützen und die Umsetzung der übrigen Therapiebausteine sinnvoll zu begleiten.
Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet
Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.
Ihre Experten für Herz-Kreislauf-Erkrankungen im KfN
Die Behandlung wird von einem interdisziplinären Team durchgeführt, das auf integrative Medizin spezialisiert ist und alle Therapiebausteine individuell auf Ihre Herz-Kreislauf-Erkrankung abstimmt.

Robert Schmidt
Ärztlicher Direktor & Chefarzt
Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie
So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab
Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:
- Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
- Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.
In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich.
Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.
Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.
Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.
Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.
Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.
Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich.
Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:
- Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
- Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
- Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
- Personalausweis oder Reisepass
- ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt
Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.
Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.
Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.
Häufig gestellte Fragen zur Therapie bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

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Der Begriff wird im medizinischen Sprachgebrauch unterschiedlich verwendet. Gemeint sind häufig Beschwerden wie Herzklopfen, Schwindel, Erschöpfung oder Kreislaufinstabilität, ohne dass eine eindeutige strukturelle Ursache im Vordergrund steht. Wichtig ist eine ärztliche Einordnung, um behandlungsbedürftige organische Ursachen auszuschließen.
Herz-Kreislauf-Erkrankungen entstehen oft multifaktoriell. Neben einer genetischen Veranlagung und dem Lebensstil spielen Begleiterkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen oder Nierenerkrankungen eine Rolle. Welche Ursachen im Einzelfall relevant sind, hängt vom konkreten Krankheitsbild ab.
Das Risiko steigt mit zunehmendem Alter. Entscheidend ist jedoch nicht das Alter allein, sondern die Gesamtsituation mit Risikofaktoren und Vorerkrankungen. Daher sind eine individuelle Einordnung und konsequente Vorbeugung beziehungsweise Stabilisierung wichtig.
Häufig wird eine mediterran orientierte, ausgewogene Ernährung empfohlen. Je nach Situation können salzbewusste Strategien, Gewichtsmanagement sowie eine individuelle Anpassung an Begleiterkrankungen sinnvoll sein. Im KfN erfolgt die Ernährungstherapie ärztlich und therapeutisch begleitet und orientiert sich an Ihrer Ausgangslage.
Ja. Voraussetzung für die stationäre Aufnahme ist eine ärztliche Einweisung durch einen niedergelassenen Hausarzt oder Facharzt. Unser Team unterstützt Sie in der Vorabklärung bei organisatorischen Fragen und den erforderlichen Unterlagen.
Die Dauer richtet sich nach Erkrankung, Beschwerden, Begleiterkrankungen und Therapiezielen. Nach der Vorabklärung kann das Ärzteteam eine realistische Einschätzung zur geplanten Aufenthaltsdauer geben.
In vielen Fällen ist das möglich, erfordert jedoch eine ärztliche Abstimmung. Insbesondere bei Blutdruck- oder Gerinnungsmedikamenten sind mögliche Wechselwirkungen zu berücksichtigen. Im KfN werden naturheilkundliche Bausteine so ausgewählt, dass sie zur medikamentösen Therapie passen.
Ihr nächster Schritt
Wenn Sie sich für einen Aufenthalt im Krankenhaus für Naturheilweisen in München interessieren, kontaktieren Sie uns telefonisch oder online. Unser Ziel ist ein medizinisch fundierter, transparenter Therapieplan zur Reduktion von Risikofaktoren und zur langfristigen Stabilisierung.





