Rheuma-Therapie in München

Rheumatische Erkrankungen zählen zu den häufigsten chronischen Beschwerden des Bewegungsapparats. Schmerzen, Steifigkeit und Erschöpfung begleiten Betroffene oft über Jahre. Viele haben bereits zahlreiche Behandlungswege durchlaufen, ohne eine dauerhaft zufriedenstellende Verbesserung zu erreichen.

Das Krankenhaus für Naturheilweisen in München (KfN) bietet eine Therapie bei Rheuma als stationäre Behandlung an – bezahlt durch Ihre Krankenkasse. Wir ergänzen die Basis der Inneren Medizin mit anerkannter Naturheilkunde und stellen die einzelnen Therapiebausteine individuell zusammen. 

Als größtes Integratives Klinikum Deutschlands schauen wir nicht nur auf einzelne Symptome, sondern auf Ihre gesamte Situation: Krankheitsverlauf, Begleiterkrankungen und persönliche Belastung.

Rheuma

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Was sind rheumatische Erkrankungen?

Rheumatische Erkrankungen sind ein Sammelbegriff für zahlreiche Beschwerden des Bewegungsapparats. Betroffen sind meist Gelenke, Wirbelsäule, Muskeln und Sehnen. Typisch sind Schmerzen, Steifigkeit und eingeschränkte Beweglichkeit – Beschwerden, die sich im Verlauf verändern können.

Je nach Erkrankung können auch andere Organe beteiligt sein, etwa Haut, Augen oder Blutgefäße. Viele Verläufe sind chronisch und werden von Schüben geprägt, in denen sich die Beschwerden deutlich verstärken.

Das rheumatische Spektrum lässt sich im Wesentlichen in vier Gruppen unterteilen:

  1. Entzündlich-rheumatische Erkrankungen & Kollagenosen: Immunvermittelte Entzündungen an Gelenken, Gefäßen oder Organen.
  2. Degenerative Rheumatische Erkrankungen: Verschleißbedingte Beschwerden an Gelenken und Wirbelsäule (z. B. Arthrosen).
  3. Stoffwechselbedingte Erkrankungen mit rheumatischen Symptomen: z. B. Gicht oder Osteoporose.
  4. Chronische Schmerzsyndrome der Weichteile: z. B. Fibromyalgie.

Hinweis: Fast alle entzündlich-rheumatischen Erkrankungen sind gleichzeitig Autoimmunerkrankungen. Auf dieser Seite konzentrieren wir uns auf das rheumatologische Spektrum. Eine fachübergreifende Übersicht zu weiteren immunbedingten Erkrankungen finden Sie auf unserer Seite Autoimmunerkrankungen.

Welche Formen behandelt das KfN?

Das KfN behandelt ein breites Spektrum rheumatischer Erkrankungen. Im Mittelpunkt der Behandlung im KfN stehen insbesondere entzündlich-rheumatische Erkrankungen sowie deren Begleitbeschwerden.

Weitere Formen, die wir behandeln, sind Fibromyalgie, Stoffwechselerkrankungen (z. B. Gicht) und degenerative Beschwerden wie Arthrose.

Wir prüfen nach ärztlicher Einschätzung und Befundsichtung, ob unser stationäres integratives Behandlungskonzept in Ihrer Situation sinnvoll ist.

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Weitere Informationen

Die schulmedizinische Behandlung rheumatischer Erkrankungen zielt auf die Kontrolle akuter Beschwerden und die Reduzierung von Entzündungen ab. Je nach Erkrankung und Schweregrad kommen verschiedene medikamentöse Strategien zum Einsatz. Die schulmedizinische Basis hilft, Entzündungen zu kontrollieren, Beschwerden zu stabilisieren und die Behandlung sicher zu steuern. Je nach Krankheitsbild arbeiten wir ergänzend zu Ihrer bereits bestehenden rheumatologischen Behandlung.

Die Naturheilkunde ergänzt diesen Ansatz auf zwei Ebenen: Sie unterstützt die körpereigene Regulation und verbessert die Lebensqualität der Betroffenen durch gezielte, lindernde, stärkende und regulierende Verfahren. Dazu gehören Maßnahmen, die den Schlaf fördern, Stress reduzieren oder den Körper stärken. Ziel ist es, Beschwerden besser zu kontrollieren und den Alltag stabiler zu gestalten. 

Entscheidend ist das Zusammenspiel: Wir kombinieren die Bausteine individuell im Rahmen einer ärztlich geleiteten multimodalen Behandlung.

Integrative Rheuma-Behandlung im KfN: Methoden und Bausteine

Das KfN setzt bei der Behandlung rheumatischer Erkrankungen ein breites Spektrum bewährter Therapiebausteine ein. Das bedeutet: Wir kombinieren medizinische Therapie mit unterstützenden Anwendungen und Strategien für den Alltag. 

Wer Rheuma behandeln möchte, benötigt in der Regel mehr als eine einzelne Maßnahme – verschiedene Faktoren wirken gleichzeitig zusammen. Ein früher und passender Therapiebeginn kann helfen, Einschränkungen im Alltag zu begrenzen. Auch der Verlauf lässt sich oft günstig beeinflussen. Dabei geht es nicht nur um akute Beschwerden, sondern auch um langfristige Stabilität. Schubbehandlung und langfristige Strategie greifen ineinander und werden regelmäßig angepasst. Wichtig ist auch Ihre aktive Rolle: Bewegung, Ernährung und der Umgang mit Belastungen beeinflussen den Verlauf deutlich.

Im KfN behandeln wir rheumatische Erkrankungen stationär mit einem multimodalen Behandlungskonzept. Auf Basis Ihrer Beschwerden und der vorliegenden Befunde wird der Therapieplan individuell zusammengestellt. Welche Behandlungsmethoden für Sie sinnvoll sind, legen wir gemeinsam fest.

Nahaufnahme von Medikamenten.

Individuell angepasste schulmedizinische Behandlung zur Entzündungshemmung, Stabilisierung und langfristigen Kontrolle der Erkrankung.

Person läuft.

Krankengymnastik, Bewegungsbad, Wärme-/Kälteanwendungen sowie Kraft- und Ausdauertraining zur Förderung von Beweglichkeit und Belastbarkeit.

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Hyperthermie im KfN.

Ärztlich gesteuerter, gezielter Wärmereiz bei ausgewählten Indikationen als Teil des Gesamtkonzepts.

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Koch im KfN bereitet Essen vor.

Individuelle, alltagstaugliche Ernährungsempfehlungen zur Unterstützung bei Begleitbeschwerden und ausgewogener Nährstoffversorgung sowie ggf. Heilfasten.

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Getrocknete Kamillenblüten

Ergänzender Einsatz entzündungshemmender Heilpflanzen unter ärztlicher Begleitung mit Blick auf Verträglichkeit und Wechselwirkungen.

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Eine Spritze beim Einstich.

Einsatz von örtlichen Betäubungsmitteln.

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Person während dem Schröpfen im KfN.

Gezielte Ergänzung durch Neuraltherapie, Schröpfen oder Blutegeltherapie zur Symptomlinderung.

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Frau mit geschlossenen Augen und weit ausgetreckten Armen in der Natur

Entwicklung langfristiger Strategien für Stressregulation, besseren Schlaf und einen stabilen Tagesrhythmus.

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Aromapflegeprodukte im Vordergrund.

Wickel, Auflagen und rhythmische Einreibungen zur Schmerzlinderung und Förderung der Regeneration.

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Wann ist eine stationäre Rheuma-Behandlung sinnvoll?

Eine stationäre Behandlung kann bei Rheuma sinnvoll sein, wenn der Verlauf komplex ist, die Beschwerden stark belasten oder ambulante Maßnahmen bisher nicht ausreichend geholfen haben. Auch bei akuten Schüben, die sich ambulant nicht gut stabilisieren lassen, kann ein stationärer Aufenthalt mehr Spielraum für eine eng abgestimmte Therapie bieten. 

Typische Indikationen sind: starke Schmerzen, ausgeprägte Fatigue, Schlafprobleme oder die Notwendigkeit, eine Therapie neu einzustellen oder grundlegend zu verändern. Die gebündelte Behandlung über mehrere Tage ermöglicht eine enge Abstimmung und schnelle Anpassungen.

Voraussetzung für die stationäre Aufnahme: Patienten sollten bereits einen schulmedizinischen Behandlungsweg durchlaufen haben. Ein KfN-Aufenthalt ist keine Rehabilitationsmaßnahme.

Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet

Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.

Icon Kassenleistung.

Ihre Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen übernommen, sofern eine entsprechende Indikation für einen stationären Aufenthalt vorliegt und alle formellen Voraussetzungen erfüllt sind.

Schulmedizin und Naturheilkunde

Das KfN ist ein zugelassenes Akutkrankenhaus der Inneren Medizin und im Krankenhausplan Bayern aufgenommen. Wir kombinieren die konventionelle Medizin mit anerkannten Naturheilverfahren unter einem Dach.

Individueller Behandlungsplan

Der Behandlungsplan wird für jeden Patienten individuell auf Diagnose, Therapieverlauf und persönliche Situation abgestimmt. Unser Ärzteteam entscheidet, welche Therapiebausteine für Sie sinnvoll sind.

140 Jahre Erfahrung

Seit über einem Jahrhundert behandeln wir Patienten mit unserem integrativen Ansatz. Diese Erfahrung fließt in jeden Behandlungsplan ein, getragen von einem Ärzteteam mit vertieften Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren.

Die Behandlung rheumatischer Erkrankungen im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam. Unsere Fachärzte unter der Leitung von Chefarzt Robert Schmidt verbinden schulmedizinische Kompetenz mit Erfahrung in Naturheilverfahren. Wir behandeln Patienten im Rahmen eines integrativen Behandlungskonzepts und berücksichtigen akute Schübe ebenso wie langjährige Verläufe.

Dr. Schmidt.

Robert Schmidt

Ärztlicher Direktor & Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie

So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab

Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:

  • Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
  • Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.

In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich. 

Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.

Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.

Hinweis: Sollten Sie medflex nicht nutzen können, erreichen Sie uns auch telefonisch. Da unsere Leitungen aufgrund der hohen Nachfrage oftmals belegt sind, hinterlassen Sie uns bitte Ihre Daten – wir rufen Sie gerne zurück. Unser digitaler KI-Telefonassistent kann Ihnen zudem bereits am Telefon die wichtigsten ersten Fragen beantworten.

Bitte sehen Sie von Mehrfachanfragen ab, da diese die Prozesse behindern. 

Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.

Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.

Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich. 

Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:

  • Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
  • Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
  • Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
  • Personalausweis oder Reisepass
  • ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt

Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.

Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.

Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.

Häufig gestellte Fragen zur Rheuma-Behandlung


Dr. Schmidt.

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Kontaktieren Sie uns gerne

Ja. Der stationäre Aufenthalt ist in der Regel eine Kassenleistung für gesetzlich und privat Versicherte, sofern alle medizinischen und formalen Voraussetzungen erfüllt sind. Bitte beachten Sie dazu die Hinweise unter Ablauf. Alternativ können Sie die Kosten für Ihren Aufenthalt als Selbstzahler übernehmen.

Ein stationärer Aufenthalt ist besonders dann sinnvoll, wenn ein akuter Zustand herrscht, wenn Beschwerden stark ausgeprägt sind, mehrere Belastungen gleichzeitig bestehen oder bisherige ambulante Behandlungen keine ausreichende Verbesserung gebracht haben. Ob das für Sie passt, klären wir vorab.

Die Behandlung erfolgt individuell. Wir kombinieren medizinische Maßnahmen der Inneren Medizin mit unterstützenden Bausteinen wie Bewegung, Ernährung und Stressregulation – stets im Rahmen einer integrativen Komplexbehandlung. Ziel ist es, Beschwerden zu reduzieren und den Alltag zu stabilisieren. Die Behandlung ist in den meisten Fällen nicht als Ersatz zu Ihrer rheumatologischen Therapie zu verstehen, sondern als Ergänzung.

Ja, Vorbefunde helfen uns bei der Einschätzung. Für die stationäre Aufnahme benötigen Sie eine Einweisung Ihres Haus- oder Facharztes. Welche Voraussetzungen und Unterlagen wichtig sind, klären wir vorab mit Ihnen.

Drei Ärzte laufen einen Gang entlang im KfN München

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