Darmerkrankungen behandeln in München

Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa oder das Reizdarmsyndrom können den Alltag stark belasten – mit Schmerzen, Durchfällen, Unverträglichkeiten und Unsicherheit bezüglich der Nahrungsmittelauswahl. Viele Betroffene haben bereits verschiedene Behandlungsansätze ausprobiert, ohne eine stabile Besserung zu erreichen.

Die stationäre Therapie bei Darmerkrankungen im Krankenhaus für Naturheilweisen (KfN) in München folgt einem integrativen Konzept: Wir verbinden Schulmedizin mit bewährten naturheilkundlichen Verfahren. Statt eines starren Schemas entwickeln wir die Behandlung maßgeschneidert auf Basis der individuellen Befunde und der persönlichen Situation. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, Entzündungen zu kontrollieren, mögliche Auslöser besser einzuordnen und die Lebensqualität spürbar zu verbessern. Unser Behandlungskonzept ist eine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen.

Frau mit Magen-Darm Erkrankung.

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Welche Darmerkrankungen behandeln wir?

Im KfN behandeln wir Darmerkrankungen im Rahmen einer stationären Aufnahme. Entscheidend für das therapeutische Vorgehen ist Ihre Befundlage. 

Blatt KfN.

Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Schulmedizinische Basistherapie ergänzt durch Ernährungstherapie, Phytotherapie und naturheilkundliche Verfahren.

Blatt KfN.

Insbesondere das Reizdarm-Syndrom. Schulmedizinische Abklärung ergänzt durch Ernährungstherapie, Ordnungstherapie und Stressregulation.

Blatt KfN.

Werden je nach Situation individuell abgeklärt und in die Therapieplanung einbezogen.

Wenn Beschwerden nicht eindeutig zuzuordnen sind, prüfen wir auch andere Erkrankungen der Verdauungsorgane im Rahmen der stationären Abklärung und Behandlung in unserer Klinik in München.

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Weitere Informationen

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) verstehen: Morbus Crohn vs. Colitis ulcerosa

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen umfassen Morbus Crohn und Colitis ulcerosa. Beide unterscheiden sich in Ausbreitung und Verlauf deutlich. Colitis ulcerosa betrifft den Dickdarm und Enddarm. Morbus Crohn kann den gesamten Magen-Darm-Trakt betreffen, oft abschnittsweise.
Neben Darmbeschwerden können Komplikationen auftreten. Dazu zählen Verengungen (sogenannte Stenosen), Fisteln oder Blutungen. Bei manchen Patienten zeigen sich auch Beschwerden außerhalb des Darms, zum Beispiel an Gelenken oder der Haut oder als Blutarmut.

Für die Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen ist es entscheidend, die Krankheitsaktivität zuverlässig einzuschätzen. Auf dieser Grundlage wird die Therapie individuell geplant und an die Befunde angepasst. So unterscheidet sich die Behandlung von Morbus Crohn häufig von der Therapie der Colitis ulcerosa, auch wenn sich einzelne Bausteine überschneiden können.

Reizdarm verstehen (IBS): wenn der Darm „überempfindlich“ reagiert

Das Reizdarm-Syndrom ist eine funktionelle Darmerkrankung. Es treten typische Beschwerden auf, ohne dass sich in der Standarduntersuchung eine klare organische Ursache zeigt. Der Darm reagiert dabei oft besonders sensibel auf Reize wie Nahrung, Stress oder hormonelle Veränderungen.

Blut im Stuhl, ungewollter Gewichtsverlust, Fieber oder nächtliche Beschwerden sollten immer ärztlich abgeklärt werden, um andere Erkrankungen sicher auszuschließen. Im KfN beginnt die Therapie bei Darmerkrankungen daher mit einer sorgfältigen Befundsichtung.

Die Reizdarm Behandlung zielt darauf ab, Beschwerden zu reduzieren und den Alltag planbarer zu machen. Im KfN berücksichtigen wir dabei auch die enge Verbindung zwischen Darm und Nervensystem.

Integratives Konzept im KfN: Schulmedizin & Naturheilkunde vereint

Die schulmedizinische Behandlung von Darmerkrankungen zielt darauf ab, akute Beschwerden zu kontrollieren und Entzündungen zu reduzieren. Je nach Diagnose und Schweregrad können dafür entzündungshemmende Medikamente, Immunmodulatoren oder moderne zielgerichtete Therapien wie Biologika eingesetzt werden. Dazu gehören eine leitliniengerechte Therapieplanung, die Überprüfung und Anpassung der Medikation sowie – wenn sinnvoll – die Abstimmung mit den behandelnden Ärzten außerhalb unserer Klinik.

Ergänzend setzen wir naturheilkundliche Verfahren ein, die den Körper regulativ unterstützen und die Lebensqualität verbessern können. Dazu zählen individuell abgestimmte Ernährungskonzepte, pflanzliche Arzneimittel sowie Maßnahmen zur Stressregulation.

Im KfN werden schulmedizinische und naturheilkundliche Verfahren nicht als Alternativen betrachtet, sondern in einem integrativen Behandlungskonzept gezielt miteinander kombiniert – orientiert an Ihrer individuellen Befundlage.

Mögliche Therapiebausteine im KfN

Im KfN kommt ein breites Spektrum bewährter Verfahren zum Einsatz, das individuell zusammengestellt und im Rahmen der ärztlich geleiteten Komplexbehandlung aufeinander abgestimmt wird. Welche Kombination für Sie geeignet ist, entscheidet das Ärzteteam auf Basis von Diagnose, Verlauf, Befunden und Verträglichkeit. 

Neben medikamentöser Therapie bieten wir im KfN unter anderem folgende Naturheilverfahren an:

Ein Löffel mit getrockneten Kamillenblüten und Kamillen im Hintergrund

Pflanzliche Arzneimittel mit entzündungshemmenden und krampflösenden Eigenschaften, z. B. zur Entspannung der Darmmuskulatur, Regulation des Stuhlgangs oder zum Schutz der Schleimhäute. Wir prüfen sorgfältig mögliche Wechselwirkungen, besonders wenn bereits eine immunsuppressive Therapie besteht.

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Person mit einer gesunden Ernährung.

Ernährung spielt bei Darmerkrankungen eine wichtige Rolle und ist immer individuell zu betrachten. Eine einheitliche Diät für alle gibt es nicht.

Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen berücksichtigen wir Krankheitsphase, mögliche Mangelzustände und persönliche Verträglichkeiten. Ziel ist eine ausgewogene Ernährung, die gut verträglich ist und den Alltag erleichtert.

Beim Reizdarm geht es oft darum, Auslöser zu erkennen. Eine strukturierte Herangehensweise, zum Beispiel nach FODMAP-Prinzipien, kann helfen, Beschwerden besser zu verstehen und zu reduzieren. Wichtig ist uns, keine dauerhaften Verbote zu schaffen, sondern praktikable Lösungen zu entwickeln. In ausgewählten Fällen kann therapeutisches Fasten sinnvoll sein. Voraussetzung ist eine gute medizinische Begleitung während der stationären Behandlung.

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KI generiert
Probiotische Lebensmittel.

Das Darmmikrobiom spielt eine wichtige Rolle für Verdauung und Immunsystem. Probiotische Ansätze können helfen, das Gleichgewicht im Darm zu stabilisieren. Wir setzen solche Maßnahmen nicht pauschal ein, sondern prüfen individuell, ob und welche Präparate sinnvoll sind. Entscheidend sind Beschwerden, Verträglichkeit und Krankheitsphase.

Person mit einer Papierdarstellung des Darms.

Körperorientierte Verfahren können Schmerzen lindern und Spannungen im Bauchraum lösen. Gleichzeitig unterstützen sie die Regulation des vegetativen Nervensystems. Je nach Bedarf setzen wir Wärme- und Wasseranwendungen, manuelle Techniken oder reflektorische Verfahren ein.

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Zimmer mit Hyperthermie-Ausstattung

Die moderate Ganzkörperhyperthermie nutzt gezielt Wärme als therapeutischen Reiz. Sie kann die Durchblutung fördern und immunologische Prozesse beeinflussen. Ob dieses Verfahren geeignet ist, prüfen wir individuell. Dabei berücksichtigen wir Indikation, Belastbarkeit und mögliche Risiken.

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Person mit Magenschmerzen.

Ordnungstherapie hilft dabei, den Alltag gesundheitsförderlich zu gestalten. Dazu gehören Schlaf, Bewegung, Stressregulation und ein bewusster Umgang mit Ernährung. Gerade beim Reizdarm spielt die Verbindung zwischen Darm und Nervensystem eine große Rolle. Stress kann Beschwerden verstärken. Gezielte Strategien helfen, Symptome besser zu kontrollieren. Wir vermitteln konkrete Techniken und Routinen, die Sie auch nach dem Aufenthalt weiter nutzen können.

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KI generiert
Wickel um ein Bein.

Pflegeanwendungen ergänzen die medizinische Therapie und unterstützen das Wohlbefinden. Dazu zählen Wickel, Auflagen oder rhythmische Einreibungen. Sie können helfen, Schmerzen zu lindern, Unruhe zu reduzieren und die Regeneration zu fördern. Diese Anwendungen sind fester Bestandteil unseres integrativen Behandlungskonzepts.

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Vorteile im KfN – Was uns auszeichnet

Als eine der führenden integrativen Kliniken Deutschlands verbinden wir im KfN evidenzbasierte Schulmedizin mit bewährten Methoden der Naturheilkunde – stets ganzheitlich, individuell und auf Sie abgestimmt.

Icon Kassenleistung.

Ihre Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen übernommen, sofern eine entsprechende Indikation für einen stationären Aufenthalt vorliegt und alle formellen Voraussetzungen erfüllt sind.

Schulmedizin und Naturheilkunde

Das KfN ist ein zugelassenes Akutkrankenhaus der Inneren Medizin und im Krankenhausplan Bayern aufgenommen. Wir kombinieren die konventionelle Medizin mit anerkannten Naturheilverfahren unter einem Dach.

Individueller Behandlungsplan

Der Behandlungsplan wird für jeden Patienten individuell auf Diagnose, Therapieverlauf und persönliche Situation abgestimmt. Unser Ärzteteam entscheidet, welche Therapiebausteine für Sie sinnvoll sind.

140 Jahre Erfahrung

Seit über einem Jahrhundert behandeln wir Patienten mit unserem integrativen Ansatz. Diese Erfahrung fließt in jeden Behandlungsplan ein, getragen von einem Ärzteteam mit vertieften Zusatzqualifikationen in Naturheilverfahren.

Die Behandlung von Darmerkrankungen im KfN erfolgt durch ein erfahrenes Ärzteteam. Unsere Fachärzte für Innere Medizin verbinden evidenzbasierte schulmedizinische Kompetenz mit ausgewiesener Erfahrung in Naturheilverfahren und Ernährungsmedizin. Wir arbeiten interdisziplinär und stimmen diagnostische und therapeutische Schritte transparent mit Ihnen sowie bei Bedarf mit Ihren weiterbehandelnden Ärzten ab. 

Dr. Schmidt.

Robert Schmidt

Ärztlicher Direktor & Chefarzt

Facharzt für Innere Medizin,
Naturheilverfahren und Homöopathie

So läuft der stationäre Aufenthalt im KfN ab

Ein stationärer Aufenthalt in unserer Klinik ist an klare medizinische Kriterien geknüpft. Ein berechtigter Aufenthalt liegt vor, wenn:

  • Sie an einer chronischen Erkrankung leiden und die ambulanten Behandlungsmöglichkeiten (z. B. beim Haus- oder Facharzt) bereits voll ausgeschöpft sind und/oder
  • Sie an einer akuten internistischen Erkrankung leiden, die einen kurzfristigen stationären Aufenthalt erforderlich macht.

In allen Fällen ist eine Einweisung durch Ihren Haus- oder Facharzt oder bei Privatversicherten eine Kostenübernahmeerklärung erforderlich. 

Wichtiger Hinweis: Als Krankenhaus sind wir gesetzlich dazu verpflichtet, die medizinische Notwendigkeit für einen stationären Aufenthalt am Tag Ihrer geplanten Aufnahme zu überprüfen und die Dauer Ihres Aufenthaltes final festzulegen.

Bitte nutzen Sie für Ihre Anfrage unser Online-Tool medflex. Nach der Registrierung haben Sie dort die Möglichkeit, mit uns per Chat in Kontakt zu treten.

Sie können medflex auf Ihrem Desktop nutzen oder als App auf Ihr Mobilgerät laden. Sie erhalten selbstverständlich auch per E-Mail eine Benachrichtigung, sobald wir Ihre Anfrage bearbeitet haben.

Hinweis: Sollten Sie medflex nicht nutzen können, erreichen Sie uns auch telefonisch. Da unsere Leitungen aufgrund der hohen Nachfrage oftmals belegt sind, hinterlassen Sie uns bitte Ihre Daten – wir rufen Sie gerne zurück. Unser digitaler KI-Telefonassistent kann Ihnen zudem bereits am Telefon die wichtigsten ersten Fragen beantworten.

Bitte sehen Sie von Mehrfachanfragen ab, da diese die Prozesse behindern. 

Im nächsten Schritt senden wir Ihnen einen Patientenfragebogen zu und teilen Ihnen mit, welche Unterlagen wir von Ihnen benötigen. Zudem erhalten Sie weitere Informationen und unseren Wahlleistungskatalog, in dem Sie Komfortleistungen finden. Wir bitten Sie, uns die übermittelten Fragebögen und die angeforderten Unterlagen gesammelt zuzusenden. Sie können die Unterlagen digital und sicher über medflex einreichen.

Sobald uns Ihre Unterlagen vollständig vorliegen, durchlaufen diese ein Screening durch unsere Ärzte. Wir prüfen, ob die gesetzlichen Kriterien für eine stationäre Behandlung erfüllt sind und melden uns im Anschluss mit einem Terminvorschlag für die Aufnahme bei Ihnen.

Bitte kommen Sie zum vereinbarten Termin zur Aufnahme in unsere Klinik. Aus organisatorischen Gründen finden alle stationären Aufnahmen im KfN zwischen 08:00 und 10:00 Uhr statt. Eine Aufnahme nach 10:00 Uhr ist bedauerlicherweise auch bei einem weiten Anreiseweg nicht möglich. 

Für die Aufnahme sollten Sie folgende Unterlagen bzw. Daten bereithalten:

  • Einweisungsschein Ihres Haus- oder Facharztes
  • Versicherungskarte Ihrer Krankenkasse bzw. Kostenübernahmeerklärung Ihrer privaten Krankenversicherung
  • Hinweis: Sollten Sie als privat versicherter Patient keine Kostenübernahmeerklärung Ihrer Versicherung vorlegen können, behalten wir uns grundsätzlich vor, Sie als Selbstzahler aufzunehmen; hierbei fällt eine Vorauszahlung an
  • Personalausweis oder Reisepass
  • ggf. Zuzahlungsbefreiung von der gesetzlichen Zuzahlung für Ihren stationären Aufenthalt

Gerne können Sie sich auch an unserer Mitbringliste orientieren. Diese finden Sie hier zum Download.

Auf Basis aller Befunde wird ein maßgeschneiderter Behandlungsplan erstellt unter Einbezug schulmedizinischer und naturheilkundlicher Verfahren.

Die Therapie beginnt – begleitet und überwacht durch erfahrene Ärzte und geschultes Pflegepersonal. Anpassungen erfolgen laufend auf Basis des Behandlungsverlaufs.

Häufige Fragen zu Darm­erkrankungen


Dr. Schmidt.

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Kontaktieren Sie uns gerne

Im KfN in München erfolgt die Therapie als ärztlich geleitete, integrative Komplexbehandlung. Dabei werden schulmedizinische Verfahren und naturheilkundliche Bausteine sinnvoll kombiniert und individuell geplant.

Entscheidend sind Krankheitsaktivität, Verlauf und Befundlage. Vorhandene Unterlagen werden geprüft, die Medikation bei Bedarf angepasst und die Behandlung engmaschig ärztlich begleitet, sodass Maßnahmen im Verlauf gezielt weiterentwickelt werden können.

Bei Reizdarm liegt der Fokus darauf, Beschwerden zu reduzieren, mögliche Auslöser und verstärkende Faktoren einzuordnen und alltagstaugliche Strategien für Ernährung, Belastung und Regeneration zu erarbeiten.

Beide Erkrankungen werden individuell behandelt, unterscheiden sich jedoch häufig in Verlauf, Befallsmustern und Therapie-Schwerpunkten. Deshalb werden Diagnostik, Medikation und ergänzende Bausteine jeweils auf die konkrete Situation abgestimmt.

Ernährung ist ein zentraler Bestandteil, wird jedoch nicht pauschal empfohlen, sondern anhand von Symptomen, Verträglichkeit, Nährstoffstatus und Krankheitsverlauf individuell angepasst.

Eine stationäre Aufnahme kann in Frage kommen, wenn Beschwerden trotz ambulanter Diagnostik und Therapie fortbestehen, eine intensivere ärztliche Steuerung nötig ist oder mehrere Behandlungsbausteine koordiniert und im Verlauf eng begleitet werden sollen.

Drei Ärzte laufen einen Gang entlang im KfN München

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